Content Creation: Der ultimative Guide

Zum wem gehst du als erstes, wenn dir etwas weh tut oder wenn du ein Problem hast?

Lass mich raten: Zum Suchfeld von Google.

Damit bist du nicht allein – allein Google beantwortet jeden Tag über vier Milliarden Suchanfragen.

Alles was du siehst, wenn du einen Begriff ins Suchfeld eingibst und auf eines der Suchergebnis klickst sind Inhalte. Somit konsumieren wir alle Tag für Tag Content.

Um die Produktion genau dieser Inhalte, kurz Content Creation geht es in diesem Artikel.

Themenwelten

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Was ist Content Creation?

Content Creation ist ein kreativer Prozess, bei dem aus Themenideen digitale Inhalte in verschiedenen Formaten und Ausführungen erstellt werden. Diese Inhalte werden schließlich als Blogartikel, Videos oder Infografiken veröffentlicht. Dabei ist es besonders wichtig, dass die erstellten Inhalte genau zu den Bedürfnissen deiner Zielgruppe passen.

Was macht ein Content Creator?

Tatsächlich ist der Name Programm: Ein Content Creator erstellt gezielt Digitale Inhalte für bestimmte Zielgruppen. Der Aufgabenbereich ist dabei aufgrund der zunehmenden Anzahl an Content-Formaten vielfältig.

Folgende kreative Berufe fallen beispielsweise in den Bereich Content Creation:

  • Copywriter
  • Videografen
  • Grafikdesigner
  • Fotografen
  • Autoren

Dabei geht das Berufsbild des Content Creators bereits heute über diese klassischen Berufsbezeichnungen hinaus. Oder wie bezeichnet man beispielsweise jemanden, der oder die Podcasts produziert? 🙂

Warum ist Content überhaupt wichtig?

Inhalte sind das Herzstück des Content Marketings. Dabei werden vereinfacht ausgedrückt kostenlose, hilfreiche Informationen zur Verfügung gestellt, um mögliche Kunden zu erreichen und an das eigene Unternehmen zu binden.

Content Creation Tools

Als Content Creator kommt man kaum um die Arbeit mit den unterschiedlichsten Tools herum. Welche du genau brauchst hängt vom produzierten Format und deinen persönlichen Vorlieben und Fähigkeiten ab.

Die folgenden 8 kostenlosen Tools gehören in die Werkzeugkiste von jedem Content Creator:

Der Content-Creation-Prozess

Verschiedene Content-Formate haben verschiedene Produktionsprozesse. Ein Video hat zum Beispiel völlig andere Prozess-Schritte als ein Text. Es gibt allerdings ein paar grundlegende Schritte, die unabhängig vom jeweiligen Format in jeden Content-Creation-Prozess gehören:

Keyword-Recherche

Besucher, die über Suchmaschinen auf deine Seite kommen, machen bei den meisten Webseiten einen großen Teil des Traffics aus. Digitales Mojo eingeschlossen.

Daher ist es wichtig, dass du jeden Artikel auf passende Suchbegriffe optimierst. Bevor du mit dem Schreiben eines Artikels loslegst, führst du daher erstmal eine Keyword-Recherche durch und suchst dir ein Fokus-Keyword und einige Neben-Keywords.

Suchbegriffe findest du, indem du eines der folgenden Tools verwendest:

Die Vorgehensweise ist bei jedem dieser Tools gleich: Du gibst einfach dein gewähltes Thema ins entsprechende Suchfeld ein und bekommst innerhalb weniger Sekunden Informationen zu deinem Suchbegriff angezeigt.

Content Creation: blog erstellen

Für dich ist dabei in erster Linie die Spalte mit dem Suchvolumen (Vol.) interessant, da sie Aufschluss darüber gibt, wie häufig ein Begriff pro Monat gesucht wird. Darüber hinaus gibt dir die SEO-Difficulty (SD) Aufschluss darüber, wie hart ein Begriff umkämpft ist.

Deine idealen Suchbegriffe haben daher ein hohes Suchvolumen und eine geringe SEO-Difficulty. Probiere am besten etwas mit Synonymen und Variationen deiner Begriffe herum, um gute Suchbegriffe zu finden.

Wichtig: Hast du die Keywords, die du abdecken willst bereits vorher festgelegt, sparst du bei jedem weiteren Blogpost Zeit und kannst schneller mit dem Schreiben anfangen. Daher lohnt sich eine sorgfältige Vorarbeit auf jeden Fall.

Ideenfindung

Das Fundament für großartigen Content ist eine ausführliche Recherche.

Erst durch tiefe und ausgiebige Suche findest du die tollen Ideen, die du in deinen Inhalt einfließen lassen kannst und die ihn tiefgründig machen.

Dafür nimmst du zuerst dein Fokus-Keyword aus dem letzten Schritt zur Hand und scannst die Ergebnisse auf den ersten Seiten bei Google. Wenn du besonders ehrgeizig bist, kannst du dir auch noch die Ergebnisse für deine Neben-Keywords anschauen.

Doch das reicht noch nicht. Die meisten Menschen recherchieren nämlich nur via Google. Und weil das alle machen, haben sie auch alle dieselben Ideen zur Verfügung.

Du solltest aber die Extrameile gehen und dir auch noch andere Quellen anschauen. Zum Beispiel:

  • Bücher
  • Magazine
  • Podcasts
  • YouTube
  • Infografiken
  • Statista

All diese Dinge sammelst du in einem Textverarbeitungsprogramm deiner Wahl. Ich bin zum Beispiel ein großer Fan von Evernote.

Produktion

Der Produktionsprozess für Videos, Grafiken oder Podcasts fällt natürlich völlig unterschiedlich aus und bringt jeweils eigene Herausforderungen mit sich.

Die folgenden Grundsätze gelten jedoch für alle Formate:

  • Schreibe für deine Zielgruppe. Dabei geht es nicht nur um die Auswahl der richtigen Themen, sondern auch darum, den richtigen Ton zu treffen.
  • Bring den Nutzen deines Inhalts direkt im Titel, der Meta-Beschreibungen und andere Teasern zum Ausdruck.
  • Sei einzigartig und wiederhole nicht einfach nur die Inhalte, die es bereits gibt.
  • Bleib nah am Thema und vermeide es, innerhalb eines Texts oder Videos auf Nebenschauplätze auszuweichen.
  • Sei prägnant und klar. Versuchen deine Sprache so einfach wie möglich zu halten und vermeide Fachvokabular.

Veröffentlichung

Du hast gerade das Stück Content erschaffen, auf das die Welt gewartet hat und willst, dass es die ganze Welt sieht.

Also drückst du den “Veröffentlichen-Button”.

Thema erledigt.

Oder?

Natürlich ist das kein Fehler. Mit dem richtigen Timing kannst du die Wirkung deiner Inhalte allerding noch vergrößern. Dazu legst du zum Beispiel einen regelmäßigen Veröffentlichungstermin für neue Inhalte fest. Deine Leser oder Zuschauer erwarten dann bereits, dass die Beiträge mittwochs veröffentlicht werden. Eine weitere Möglichkeit ist die Veröffentlichung von Inhalten passend zu aktuellen Trends oder bestimmten Ereignissen, wie zum Beispiel Feiertagen.

Verbreitung von Inhalten

Nach der Veröffentlichung ist die ist die Arbeit noch lange nicht abgeschlossen – im Gegenteil! Der wichtigste Schritt ist die langfristige und aktive Verbreitung deiner Inhalte.

Dafür kannst du verschiedene Kanäle, wie zum Beispiel soziale Medien, Newsletter oder sogar bezahlte Werbung, verwenden. Deshalb solltest du dir vorher überlegen, wo sich deine Zielgruppe herumtreibt. Sind sie auf Facebook, Instagram oder YouTube?

Auch die Zusammenarbeit mit Influencern oder anderen Marken hilft dir, deine Inhalte zu bewerben und damit mehr Menschen zu erreichen.

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