Content-Strategie: Das musst du wissen!

Deine Content-Strategie bildet die Grundlage für die spätere Planung, Erstellung und Verbreitung sowie das Management von Inhalten. Sie greift deine Ziele auf und beantwortet die Frage mit welchen Inhalten diese erreicht werden können.

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Diese Fragen sollte deine Content-Strategie beantworten

Wer ist deine Zielgruppe?

Von zentraler Bedeutung für deine Content-Strategie ist deine Definition und dein Verständnis deiner Zielgruppe. Umso besser du das Verhalten und die Bedürfnisse deiner Zielgruppe kennst, umso besser kannst du Inhalte erstellen, die genau diese Bedürfnisse befriedigen. Die Auseinandersetzung mit deiner Zielgruppe ist die Grundlage für eine ganze Reihe von Fragen, die früher oder später auftauchen – hier einige Beispiele:

  • Welche Social-Media-Kanäle soll ich nutzen?
  • Auf welche Keywords soll ich meine Inhalte optimieren?
  • Wie müssen Bildsprache und Webdesign auf meiner Website aussehen?

Welches Problem löst du für deine Zielgruppe?

Eigentlich überschneidet sich dieser Punkt mit dem letzten, da diese Frage jedoch von zentraler Bedeutung ist, wollte ich sie nochmal als eigenen Punkt aufführen. Nachdem du weißt wer deine Zielgruppe ist, musst du herausfinden was ihre dringendsten Probleme sind: Was lässt sie nachts nicht schlafen? Welche Hürden hindern sie an ihrem Ziel? Und wo sucht deine Zielgruppe Hilfe für ihre Probleme?

Welche Ziele willst du mit deinen Inhalten erreichen?

Auch Content Marketing ist Marketing. Das heißt, du möchtest Kunden gewinnen und am Ende ein bestimmtes Produkt oder eine Dienstleistung verkaufen. Deshalb solltest du dir im Vorfeld darüber im Klaren sein, was die Ziele deiner Content Strategie sind. Nur so kannst du am Ende überprüfen, ob deine Maßnahmen erfolgreich waren und wo noch Optimierungsbedarf besteht.

Mögliche Zielesetzungen könnten sein:

  • Steigerung des Traffics auf deiner Website
  • Verbesserung der Rankings deiner Website
  • Aufbauen eines Expertenstatus
  • Steigerung der Conversion-Rate

Welche Kanäle willst du verwenden, um deine Inhalte zu verbreiten?

Bei der Verbreitung von Inhalten unterscheiden wir zwischen drei Möglichkeiten:

  • Owned Media: Content, der über deine eigenen Kanäle verbreitet wird (zum Beispiel dein Newsletter, deine Website oder deine Facebook-Fanpage)
  • Paid Media: Inhalte, die über bezahlte Platzierungen verbreitet werden (zum Beispiel Bannerwerbung, Social Ads oder Gastartikel)
  • Earned Media: Inhalte, die über unabhängige redaktionelle Kanäle und von Nutzern ohne direkten Auftrag des Unternehmens erstellt und verbreitet werden. Dazu zählen unter anderem Inhalte, die sich viral über Social Media verbreiten sowie Empfehlungen in Bewertungsportalen.

Während du über die Verbreitung deiner Inhalte über deine eigenen oder bezahlte Kanäle frei entscheiden kannst, entzieht die Inhalte und deren Verbreitung in der Kategorie „Earned Media“ deiner Kontrolle. Die Auswahl deiner Kanäle sollte in erster Linie darauf basieren, ob diese geeignet sind deine Zielgruppe zu erreichen.

Welche Formate willst du verwenden?

Die Auswahl an Content-Formaten ist riesig und wird in Zukunft noch wachsen. Verschiedene Formate haben ganz eigene Anforderungen in der Produktion und verfügen über bestimmte Vor- und Nachteile, die du kennen solltest. Grundsätzlich lässt sich Entscheidung für ein bestimmtes Format jedoch auf Basis der vorherigen Fragen nach Zielgruppe, Zielsetzung und Kanal treffen.

Wie kannst du messen, ob dein Content erfolgreich ist?

Sind deine Inhalte produziert und geteilt, musst du natürlich noch irgendwie überprüfen, ob sie deine festgelegten Ziele auch erfüllen. Nur so kannst du Aufwand und Nutzen gegenüberstellen und so langfristig effizient Inhalte erstellen. Kennzahlen helfen dir dabei, genau nachzuvollziehen, wie Besucher deine Website verwenden und wo noch Optimierungspotenziale liegen.

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