Personal Brand aufbauen: Der Leitartikel zum Aufbau deiner eigenen Marke

Würdest du dich als Personal Brand bezeichnen?

Eher nicht?  Personal Branding ist doch eher was für Menschen mit einem hohen Bekanntheitsgrad, wie Steve Jobs, Elon Musk oder Bill Gates?

Soviel vorab: Nicht ganz😉

Was eine Personal Brand wirklich ist, warum du es brauchst und wie du dir dein eigenes Personal Branding aufbauen kannst, erkläre ich dir in diesem Personal Branding Guide.


Häufig gestellte Fragen

Personal Branding ist etwas für jeden, der seine Karriere proaktiv gestalten möchte und unterstützt dich dabei

  • deinen Expertenstatus aufbauen,
  • deine eigene Bekanntheit steigern,
  • eine positive Reputation aufzubauen,
  • Für deine Partner, Kunden oder mögliche Arbeitgeber attraktiver zu werden.

Mit deiner Brand stehst du natürlich in der Öffentlichkeit – das sollte dir bewusst sein. Dennoch behaupte ich, dass du durch die gezielte Arbeit an deiner eigenen Marke und der gekonnten Steuerung deiner Sichtbarkeit die eigene Privatsphäre besser schützen kannst.

Personal Branding ist für introvertierte Menschen genauso wie für extrovertierte geeignet. Dabei ist nicht derjenige erfolgreich, der am lautesten schreit, sondern derjenige, der sich überlegt mit seiner Zielgruppe, seinem Mojo und den passenden Kanälen auseinandersetzt.

Schon mit zwei bis drei Stunden pro Woche kann man in den ersten Monaten ein solides Personal Branding aufbauen. Wie viel Du investieren möchtest, hängt davon ab, welche Ziele du verfolgst. Als Selbständiger wirst du in der Regel natürlich mehr Zeit investieren, als ein Angestellter.

Was ist Personal Branding?

Wir alle haben heute neben unserer realen Identität eine digitale Identität.

Hand aufs Herz: Wie oft hast du bereits andere Menschen gegoogelt? Unzählige Male, oder?

Genauso oft wurdest du selbst bereits von anderen über soziale Medien gesucht und gefunden.

In vielen Fällen ist es dem Zufall überlassen, was derjenige dann zu sehen bekommt.

Genau hier setzt Personal Branding an. Es ist die bewusste Definition und Steuerung dessen, was derjenige sieht, der dich über Google, LinkedIn oder auch Facebook findet.

Jeder Einzelne, der für andere einen Mehrwert schafft, ist im Grunde, ob bewusst oder unbewusst bereits eine Personal Brand. Dabei ist es völlig egal, ob dein Mehrwert darin besteht Kinder zu erziehen, Filme zu produzieren oder Expertenblogs aufzubauen 😉

Ziel des Personal Brandings ist es zunächst, dir selber über deinen eigenen Mehrwert bewusst zu werden und diesen genau zu definieren. Anschließend musst du diesen natürlich noch in die Welt hinaustragen und deine Personal Brand in den Köpfen der Menschen verwurzeln.

Genauso wie du als Person, entwickelt sich auch deine Brand stetig weiter. Sobald das wesentliche Fundament einmal steht, fällt die Weiterentwicklung allerdings leichter.

Noch ein Wort dazu, was Personal Branding nicht ist: Personal Branding hat nichts mit oberflächlicher Markenbildung zu tun. Es bringt nichts, wenn du etwas versprichst, dass du nicht halten kannst oder dich verstellst. Der wichtigste Faktor beim Personal Branding ist deine Persönlichkeit. Deshalb ist es wichtig, dass du authentisch bleibst.

Warum ein Personal Branding aufbauen?

Digitale Medien sorgen heute dafür, dass du zu jeder Zeit einer hohen Konkurrenz ausgesetzt bist. Egal in welcher Branche du unterwegs bist – andere Experten, Dienstleister oder Coaches sind nur ein paar Klicks entfernt.

Um in dieser Masse überhaupt wahrgenommen zu werden, musst du dir deines genauen Mehrwerts bewusst sein und diesen aktiv kommunizieren.

Personal Branding ist daher sinnvoll für dich, wenn du folgenden Ziele erreichen willst:

  • Deinen Expertenstatus aufbauen
  • Deine eigene Bekanntheit steigern
  • Eine positive Reputation aufbauen
  • Für deine Partner, Kunden oder mögliche Arbeitgeber interessanter werden

Dabei ist es erstmal egal, ob du Unternehmer, Freiberufler oder vielleicht sogar ein Angestellter bist – obgleich sich die jeweiligen Zielsetzungen hier natürlich unterscheiden.

Wie baut man sich eine Personal Brand auf?

Der Markt ist voll mit Personal Brands.

Über soziale Netzwerke oder Suchmaschinen in die Sichtbarkeit zu kommen, ist dabei nur die Spitze des Eisbergs. Vorher solltest du dir glasklar darüber werden, wer du bist, wofür du stehst und was du für wen anbietest.

Finde dein Mojo: Einen Mehrwert schaffen

Egal, ob du ein erstklassiger Programmierer, ein Hundeflüsterer oder möglicherweise ein ausgezeichneter Koch bist – es steht außer Frage, dass es da draußen jemanden gibt, der mindestens genauso gut oder besser ist als du.

Dennoch ist die Mischung an Fähigkeiten zum einen von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich und zum anderen zusätzlich von deiner Persönlichkeit geprägt. Dein persönlicher Mehrwert beschränkt sich also nicht auf deine Fähigkeiten, sondern setzt sich aus Dingen wie

  • deinen Fähigkeiten
  • deinen Wertvorstellungen
  • deinen Erfahrungen
  • deinen Stärken
  • deiner Motivation und deinen persönlichen Beweggründen
  • deinem Wissen
  • deinem Netzwerk
  • deiner Persönlichkeit 

und vielem mehr zusammen. Ich nenne diese Mischung das Mojo.
Genauso offensichtlich wie es also ist, dass es Menschen gibt die genauso gut oder besser sind als du, genauso unwahrscheinlich ist es, dass jemand über dasselbe Mojo verfügt.

Deswegen ist es entscheidend, dass du dir über deine eigenen Fähigkeiten, Stärken und die Rolle deiner Persönlichkeit  bewusst wirst, bevor du damit beginnst dich um deine Sichtbarkeit zu kümmern.

Zielgruppen oder: Menschen mit denen du arbeiten willst

Den Begriff Zielgruppe finde ich schwierig.

Wenn wir von Zielgruppen sprechen, denken wir in erster Linie an Kunden oder Käufer unserer Produkte und blenden aus, dass es sich in erster Linie um Menschen wie dich und mich handelt.

Nur wenn du deine Wunschkunden wirklich verstehst, ihre Probleme, Herausforderungen und Hindernisse kennst, kannst du Lösungen schaffen, die wirklich gebraucht werden. 

Es ist schwierig bis unmöglich, dieses Verständnis auf einer Ebene zu erlangen, auf der du darüber nachdenkst wie du einer Zielgruppe deine Produkte oder Dienstleistungen unterjubeln kannst.

Deine Zielgruppe sind im Grunde die Menschen, mit denen du gern zusammenarbeiten willst. Ganz einfach.

Tatsächlich ist es aber nur ein Bruchteil davon, der dich auch wirklich persönlich weiterbringt.

Du musst nochmal eine klare Linie ziehen, zwischen Menschen

  • die lediglich von deinen Fähigkeiten profitieren
  • die von deinen Fähigkeiten profitieren und dir gleichzeitig dabei helfen deine Ziele zu erreichen

Wenn ich Expertenblogs aufbaue und für das Webdesign eines örtlichen Handwerksunternehmens beauftragt werde,  kann ich ihn annehmen – meinem Ziel, Blogs für Experten aufzubauen komme ich damit aber nicht näher.

Themen & Keywords

In den letzten Schritten hast du deinen Mehrwert definiert und deine Zielgruppe abgesteckt. Diese beiden Dinge sind die Grundlage für deine Themen.

Je genauer du deine Themen formulierst, umso leichter fällt es dir neue Content-Ideen zu finden. Außerdem erhöhst du damit natürlich deinen Wiedererkennungswert und grenzt dich von der Konkurrenz ab.

Tipp: Ich empfehle dir, dich bereits bei der Themenwahl mit den dazugehörigen Keywords zu beschäftigen. Somit stellst du sicher,  dass es eine Nachfrage nach deinen Themen gibt.

Hierfür kannst kannst du zum Beispiel Google Trends oder die kostenlose Version von Ubersuggest verwenden.


In der folgenden Tabelle findest du Themen, Messages und Keywords für meine Personal Brand, Digitales Mojo:

ThemaMessageKeywordContent-Beispiel
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Diese vier Themenfelder und die dazugehörigen Botschaften definieren gewissermaßen mein Hauptthema – nämlich Expertenblogs.

Vom Mojo zum Digitalen Mojo

In den letzten Schritten hast du dein Mojo genau definiert und dir überlegt wie du es verpacken kannst. Nun geht es darum, mit deiner Personal Brand sichtbar zu werden.

Es geht darum, aus deinem Mojo ein Digitales Mojo zu machen🙂

Dabei ist es wichtig, dass du dort sichtbar wirst, wo sich deine Zielgruppe aufhält und dass die Form der Sichtbarkeit zu dir passt. Es gibt natürlich unzählige Kanäle, die du hierfür nutzen kannst. LinkedIn, Xing und Facebook sowie dein eigener Newsletter sind nur einige davon.

Eine weitere Personal Branding Strategie ist der Aufbau eines eigenen Expertenblogs.

Natürlich, ich muss das ja schreiben – Expertenblogs sind schließlich das Thema meines Blogs 😉 Daneben bringt ein eigener Blog jedoch auch einige unschlagbare Vorteile mit sich:

  • Du verlierst dich nicht in den unzähligen Funktionen verschiedener sozialer Netzwerke und kannst dich voll auf deine Personal Brand konzentrieren.
  • Du bist nicht auf ein starres Profil begrenzt, deine Gestaltungsmöglichkeiten sind nahezu unbegrenzt.
  • Du hast die Möglichkeiten, Besucher aus Suchmaschinen mitzunehmen. Damit gewinnst du eine unglaublich wertvolle Trafficquelle hinzu.
  • Du kannst deine Blogartikel in verschiedenen sozialen Netzwerken teilen, damit schlägst du gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe.

Zusammengefasst hilft dir dein eigener Expertenblog dabei, eine bessere und individuellere Brandexperience zu erschaffen, dich auf deinen Mehrwert zu konzentrieren und ist die Grundlage für eine ganze Reihe an Maßnahmen, um Sichtbar zu werden.

Tipp: In meinem Leitartikel Blog erstellen: In drei einfachen Schritten zum erfolgreichen Expertenblog, habe ich alles gesammelt was du brauchst, um deinen eigenen Blog zu starten und beantworte die wichtigsten Fragen.



Fazit: Personal Branding aufbauen

Du musst nicht Obama sein, um dir deine eigene Marke aufzubauen.

Personal Branding macht sich die Tatsache zunutze, dass Menschen anderen Menschen eher vertrauen als Marken oder Unternehmen und ist ein Trend, der sich mit der Digitalisierung und sozialen Netzwerken entwickelt hat. Dabei rückst du mit deiner Persönlichkeit in den Vordergrund.

Bekanntheit spielt hierbei nur eine untergeordnete Rolle. Vielmehr geht es darum,  einen Mehrwert für eine bestimmte Zielgruppe zu schaffen. Dabei sind nicht nur deine Fähigkeiten, sondern vielmehr ein Mix aus Fähigkeiten, Erfahrungen und deiner Persönlichkeit – das Mojo – entscheidend.

Wenn deine Positionierung steht und du entsprechende Themenfelder formuliert hast, transportierst du dieses Mojo durch passende Inhalte an deine Zielgruppe.

In dem Moment, in dem du mit deiner Personal Brand in die Sichtbarkeit kommst, wird aus deinem Mojo ein Digitales Mojo. Dafür stehen dir natürlich unzählige Möglichkeiten zur Verfügung, am besten fährst du für den Anfang aber mit einem Expertenblog.

Alles klar? Dann nichts wie los –  finde dein Digitales Mojo!🙂


Hi ich bin Andy, der Gründer von Digitales Mojo. Digitales Mojo ist aus meinem festen Glauben heraus entstanden, dass jeder von uns Wissen und Fähigkeiten in sich trägt, um das Leben anderer besser und lebenswerter zu machen.

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