Du hast WordPress installiert.
Und jetzt stehst du vor einem riesigen Problem.
Im Plugin-Verzeichnis warten über 60.000 Plugins auf dich. Manche versprechen dir bessere Google-Rankings. Andere wollen deine Seite schneller machen. Wieder andere sollen dich vor Hackern schützen.
Klingt super. Aber welche brauchst du wirklich?
Keine Panik: Du musst nicht zum WordPress-Experten werden, um die richtigen Entscheidungen zu treffen. Mit ein paar bewährten Plugins kommst du schon extrem weit.
Welche WordPress Plugins für Anfänger wirklich wichtig sind, erkläre ich dir in diesem Artikel 🙂
TL;DR
1. WP Rocket

WordPress erzeugt von Natur aus dynamische Seiten. Das bedeutet, dass das Laden einer Seite zahlreiche Datenbankabfragen auslöst. Es werden beispielsweise eingebundene Bilder, Texte und Kommentare abgerufen. Das kostet jedes mal etwas Zeit.
Für manche Websites, deren Inhalte sich schnell ändern ist das dynamische Laden sinnvoll. Für die meisten Blogs und Webseiten hat es jedoch keine Vorteile.
WP Rocket generiert aus dynamischen Inhalten statische Seiten, was die Ladezeit dramatisch reduziert. Daneben enthält WP Rocket auch Funktionen, um CSS- und Javascript-Dateien zu optimieren.
WP Rocket kostet dich 59 $ im Jahr.
TIPP
Warum ist WP Rocket in dieser Liste?
Ich habe über die Zeit habe ich so ziemlich alle bekannten Caching-Plugins für WordPress getestet. Die besten Ergebnisse im Pagespeed-Test habe ich allerdings mit Abstand mit WP Rocket erreicht.
2. Imagify

Bilder in den falschen Formaten und Dateigrößen sind ein Killer für die Ladegeschwindigkeit deiner Website.
Imagify ist ein Tool, das deine Bilder automatisch kleiner macht. Es nimmt größere Bilder, komprimiert sie und konvertiert sie in moderne, leichtere Formate wie WebP oder AVIF.
Neue Bilder werden beim Hochladen optimiert und schon vorhandene in deinem WordPress‑Medienordner. Dabei lagert Imagify die Komprierung auf eigene Server aus und belastet deinen Webserver nicht.
Imagify kannst du dir kostenlos aus dem WordPress-Pluginarchiv herunterladen und damit 20MB an Bildern pro Monat optimieren. Das entspricht etwa 200 Bildern und sollte für die meisten Anwendungsfälle ausreichen. Falls du mehr brauchst stehen dir die Pakete Growth (500 MB / ca. 5.000 Bilder) für 5,99 $ oder Infinite (ohne Begrenzung) für 11,99 $ zur Verfügung.
TIPP
Warum ist Imagify in dieser Liste?
Imagify kommt wie WP Rocket von WP Media. Beide Plugins greifen deshalb nahtlos ineinander und die Einstellungen passen perfekt zusammen. Außerdem läuft die Bildkomprimierung bei Imagify extern und beeinflusst die Geschwindigkeit deiner Website damit nicht negativ.
3. RankMath SEO

Suchmaschinenoptimierung ist wichtig, wenn du bei umkämpften Suchbegriffen möglichst weit vorne liegen willst.
Ein sehr gutes und kostenloses Plugin hierfür ist RankMath. Auf den ersten Blick unterstützt dich Rankmath in der kostenlosen Version beim Optimieren deiner Blogposts auf bis zu fünf Suchbegriffe. Daneben hat das Plugin aber noch unzählige weitere Funktionen auf Lager. Da wären zum Beispiel ein 404-Monitor und ein Modul für Weiterleitungen, ein Einrichtungsassistent und SEO-Breadcrumbs.
RankMath SEO kannst du dir kostenlos herunterladen. Die Pro-Version für 7,99 $ im Monat bietet dir zahlreiche weitere Features, wie beispielweise eine ausgefeilte Analyse-Funktion.
TIPP
Warum ist RankMath SEO in dieser Liste?
Andere Plugins trennen Funktionen oft in mehrere Addons oder blähen WordPress auf. Der Funktionsumfang von Rank Math ist bereits in der kostenlosen Version gigantisch. Mit dabei sind die Inhalts-KI, ein 404-Monitor, ein Zähler für Interne Links, ein Tool für Weiterleitungen, ein Modul für Bilder-SEO und viele weitere. Und das alles in einem Plugin, ohne die Leistung deiner Website merklich zu beeinflussen.
4. Real Cookie Banner

Wenn du einen Blog betreibst, kommst du um das Thema DSGVO nicht herum. Ein großes Problem sind dabei Cookies, die du nicht ohne Einwilligung des Nutzers setzen darfst.
Real Cookie Banner hilft dir hierbei, indem es genau diese Einwilligung mit einem Cookiebanner einholt, bevor Cookies gesetzt werden.
Außerdem enthält das Plugin einen Content-Blocker, um auch eine Einwilligung für externe Inhalte wie Videos und iframes einzuholen.
Real Cookie Banner kannst du dir kostenlos herunterladen und damit Cookies gemäß der DSGVO und ePrivacy Richtlinie setzen. Die Pro-Version (59€ pro Website und Jahr) bietet noch mehr nützliche Funktionen und viele Service- und Content Blocker Vorlagen, die das Cookie Banner nicht nur flexibler machen, sondern dir auch Zeit sparen.
TIPP
Warum ist Real Cookie Banner in dieser Liste?
Während viele vergleichbare Plugins kostenpflichtig sind, ist Real Cookie Banner in seiner Kernfunktion kostenlos. Falls du mehr Funktionen benötigst, steht dir die Pro-Version zur Verfügung.
5. Antispam Bee

Eigentlich bringt WordPress mit Akismet von Haus aus ein Anti-Spam-Plugin mit.
Das Problem: Akismet übermittelt alle über das Kommentar-Formular eingegebenen Daten und die IP-Adresse des Nutzers an Server in den USA. Daher ist das Plugin nicht DSGVO-konform nutzbar.
Eine alternative dazu ist Antispam-Bee.
Antispam-Bee sorgt dafür, dass automatische Kommentare gefiltert werden und nur unverdächtige zugelassen werden. Bei Kommentaren, bei denen sich das Plugin nicht sicher ist, musst du eine manuelle Freischaltung oder Löschung vornehmen.
Du kannst dir Antispam Bee kostenlos aus dem WordPress-Plugin-Verzeichnis herunterladen.
TIPP
Warum ist Antispam Bee in dieser Liste?
Ich nutze Antispam Bee seit Jahren auf mehreren Seiten und habe keinen Ärger mit Spam. Allein auf Digitales Mojo hat Antispam-Bee bisher über 8700 Spam-Kommentare gefiltert. Antispam Bee ist die beste Alternative zu Akismet im deutschsprachigem Raum.
6. ThirstyAffiliates

Affiliatemarketing hat den Vorteil, dass du Geld verdienen kannst ohne viel Zeit, Arbeit und Geld in eigene Produkte zu stecken.
Die Organisation deiner Affiliatelinks kann dabei schnell unübersichtlich werden. Vor allem das Austauschen eines einzelnen Links, den du auf mehreren Seiten eingebaut hast, wird schnell zu einem kleinen Projekt.
ThirstyAffiliates hilft dir dabei deine Affiliatelinks in Gruppen zu organisieren. Außerdem kannst du deine Links einfach austauschen, indem du sie in ThirstyAffiliates bearbeitest und musst nicht jeden Blogposts einzeln durchgehen.
ThirstyAffiliates kannst du dir kostenlos herunterladen und installieren.
TIPP
Warum ThirstyAffiliates in dieser Liste?
Affiliate-Programme sind die einfachste Art, mit deinem Blog oder deiner Website Geld zu verdienen. ThirstyAffiliates hilft dir, Affiliate-Links zu verwalten, zu kürzen und zu tracken. Gerade wenn du mehrere Produkte bewirbst, sparst du dir so viel Zeit und Chaos.
Fazit
Die aufgezählten Plugins sind echte No-Brainer. Ich installiere sie bei jeder neuen WordPress-Seite, ohne nachzudenken. Möglicherweise brauchst du noch das ein oder andere zusätzliche Plugin, aber diese sind immer eine gute Basis.
Daneben gibt es noch eine Handvoll Plugins, die nicht dauerhaft aktiv sein müssen. Das sind kleine Werkzeuge für spezifische Aufgaben. Du installierst sie, wenn du sie brauchst. Und deaktivierst oder löschst sie wieder, wenn du fertig bist:
- Regenerate Thumbnails: Regeneriere die Vorschaubilder für ein oder mehrere hochgeladene Bilder. Nützlich, wenn sich die Bildgrößen deines Themes ändern.
- Better Search Replace: Ein Plugin mit dem Zeichenketten in deiner WordPress-Datenbank gesucht und ersetzt werden können.
- WordPress Importer: Importiere Beiträge, Seiten, Kommentare, benutzerdefinierte Felder, Kategorien, Schlagwörter und mehr aus einer WordPress-Exportdatei.
- Enable Media Replace: Ersetzt Medien direkt im Upload‑Ordner, ohne neue Datei anzulegen und manuell alles zu ändern.
Häufige Fragen
Was ist ein WordPress Plugin und wozu dient es?
WordPress-Plugins sind kleine Erweiterungen, die den Funktionsumfang von WordPress erheblich erhöhen. Durch die Auswahl an tausenden, meist kostenloser Plugins kannst du deine Website nach deinen Wünschen anpassen.
Wie installiere ich ein Plugin in WordPress?
So installierst du ein Plugin in WordPress:
- Melde dich bei WordPress an: Gehe zu deiner WordPress-Website und logge dich ein.
- Navigiere zum Plugin-Bereich: Klicke im linken Menü auf „Plugins“ und „Installieren“.
- Plugin suchen: Gib einen Suchbegriff oder den Namen eines Plugins in das Suchfeld ein.
- Plugin installieren: Hast du das gewünschte Plugin gefunden, klickst du auf „Jetzt installieren“.
- Plugin aktivieren: Klicke nach der Installation auf die Schaltfläche „Aktivieren“.
Wie vermeide ich Sicherheitsrisiken durch Plugins?
- Installiere nur vertrauenswürdige Plugin: Lade Plugins nur aus dem offiziellen WordPress-Plugin-Verzeichnis oder von renommierten Anbietern herunter. Schau dir vor der Installation Rezensionen und die Anzahl der Downloads an. Installiere nur Plugins, die vom Entwickler regelmäßig Updates erhalten.
- Halte deine WordPress-Plugins aktuell: Halte alle Plugins auf dem neuesten Stand, um Sicherheitslücken zu schließen und Kompatibilitätsprobleme zu vermeiden.
- Entferne nicht genutzte Plugins: Deaktiviere oder lösche Plugins, die du nicht mehr verwendest. Sie stellen ein potenzielles Sicherheitslücken dar.
Worauf sollte ich bei der Auswahl von WordPress-Plugins achten?
- Weniger ist mehr: Zu viele Plugins verlangsamen deine Website und machen diese angreifbarer für Hacker. Installiere deshalb nur die Plugins, die auch wirklich nötig sind.
- Regelmäßige Aktualisierungen: Früher oder später kann sich in jedes WordPress-Plugin eine Sicherheitslücke einschleichen. Gute Plugins werden deshalb regelmäßig aktualisiert, um Sicherheitslücken zu schließen.
- Bewertungen & Anzahl der Downloads: Ein guter Hinweis, ob sich die Installation eines Plugins lohnt ist die Anzahl der Installationen und die Bewertung auf WordPress.
- Auswirkung auf die Ladezeit: Um herauszufinden, wie sich ein Plugin auf die Ladezeit deiner Seite auswirkt nimmst du am besten ein Tool wie GTMetrics oder Google PageSpeed zur Hand und lässt es einmal mit aktiviertem und deaktiviertem Plugin über die Seite laufen.
- DSGVO-konformität: Nicht jedes Plugin lässt sich DSGVO-konform nutzen. Oft werden zum Beispiel IP-Adressen im Hintergrund übertragen.
Wo finde ich die Plugins bei WordPress?
Deine installierten Plugins findest du im WordPress-Backend unter dem Menüpunkt Plugins.
Welche WordPress Plugins braucht man?
Welche WordPress-Plugins du brauchst ist stark von deinem Projekt abhängig und lässt sich nicht pauschal beantworten. Grundsätzlich kannst du dich aber an der Auswahl in dieser Liste orientieren.
Sind Plugins für WordPress kostenlos?
Die meisten Plugins für WordPress kannst du dir kostenlos herunterladen und installieren. Daneben gibt es allerdings noch eine Vielzahl an Premium-Plugins, die kostenpflichtig sind.
Wie viele WordPress-Plugins gibt es?
Aktuell gibt es rund 60.000 Plugins im offiziellen Plugin-Verzeichnis von WordPress und noch eine ganze Menge Premium-Plugins, die meist nicht dort gelistet sind.
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