Die 10 wichtigsten WordPress-Plugins für jeden Blog (+ Auswahlkriterien für Plugins)

Kennst du das?

Man kämpft sich stundenlang durchs Plugin-Verzeichnis von WordPress und versucht verzweifelt herauszufinden welche der unzähligen Erweiterungen genau das macht, was man will. Bei manchen WordPress-Plugins ist schon die Bedienung so abschreckend, dass man sie direkt wieder deinstalliert. Bei anderen ist der Funktionsumfang in der kostenlosen Version so beschränkt, dass man direkt ein Abo abschließen muss.

Eigentlich sind die unzähligen Plugins eine Stärke von WordPress. Manchmal kann das aber auch echt anstrengend sein.

Die gute Nachricht: Deine Suche hat ein Ende. Nachdem ich schon eine ganze Reihe an Blogs gestartet habe, habe ich unzählige Plugins ausprobiert. Im Laufe der Jahre habe ich dabei eine zuverlässig Auswahl gefunden, welche die Grundbedürfnisse jeder Website abdeckt.

Und die stelle ich dir heute vor.

Außerdem gebe ich dir ein paar Kriterien für die Auswahl von Plugins an die Hand, damit dir die Suche beim nächsten Mal leichter fällt.

Los gehts! 🙂

Worauf solltest du bei der Auswahl und Installation von WordPress-Plugins achten?

Die folgenden Fragen können dir dabei helfen, einzuschätzen, ob du ein Plugin installierten willst oder nicht:

Ist das Plugin DSGVO-konform nutzbar?

Nicht jedes Plugin lässt sich DSGVO-konform nutzen. Oft werden zum Beispiel IP-Adressen im Hintergrund übertragen. Abhilfe schafft diese nützliche Liste von Blogmojo, welche die DSGVO-Konformität von Plugins auflistet: 300+ WordPress-Plugins im DSGVO- und Cookie-Check.

Um herauszufinden, wie sich ein Plugin auf die Ladezeit deiner Seite auswirkt nimmst du am besten ein Tool wie GTMetrics oder Google PageSpeed zur Hand und lässt es einmal mit aktiviertem und deaktiviertem Plugin über die Seite laufen.

Wenn du viele WordPress-Plugins installiert hast, bringt das gleich mehrere Nachteile mit sich:

  • Deine Seite wird langsamer
  • Plugins werden nicht auf Sicherheit getestet und du öffnest damit möglicherweise Sicherheitlücken auf deiner Seite
  • Du musst mehr Plugins aktuell halten

Deshalb ein persönlicher Tipp von mir: Schau dir an, ob du Plugins finden kannst die gleich mehrere Funktionen bündeln. So gehst du diesem Problem von vorne herein aus dem Weg.

Ein guter Hinweis, ob sich die Installation eines Plugins lohnt ist außerdem die Anzahl der Installationen und die Bewertung auf WordPress.

Schau dir außerdem auch immer das Datum des letzten Updates an, um herauszufinden ob ein Plugin regelmäßig vom Hersteller aktualisiert wird.

Natürlich spielt bei der Auswahl von Plugins auch der Preis eine Rolle. Grundsätzlich sollte dir ein gutes Plugin ein paar Euro wert sein, denn die Weiterentwicklung und Wartung kosten den Entwickler Geld. Gerade am Anfang musst du aber aufpassen, dass die Kosten nicht deine geringen Einnahmen auffressen.

Vorsicht: Diese 9 fatalen Fehler auf deinem Blog kosten dich tausende Leser und Kunden

Welche das sind und wie du sie vermeidest? Verrate ich dir per Mail!



Die 10 wichtigsten WordPress-Plugins für jeden Blog

RankMath SEO

Suchmaschinenoptimierung ist wichtig, wenn du bei umkämpften Suchbegriffen möglichst weit vorne liegen willst.

Ein sehr gutes und kostenloses Plugin hierfür ist RankMath. Auf den ersten Blick unterstützt dich Rankmath in der kostenlosen Version beim Optimieren deiner Blogposts auf bis zu fünf Suchbegriffe. Daneben hat das Plugin aber noch unzählige weitere Funktionen unter der Haube. Da wären zum Beispiel ein 404-Monitor und ein Modul für Weiterleitungen, ein Einrichtungsassistent und SEO-Breadcrumbs.

In der Pro-Version bekommst du Dinge wie einen Keyword Tracker, ein Modul für Bild-SEO, die Unterstützung strukturierter Daten und den Import von Daten aus der Google Search Console und Google Analytics mit dazu.

Borlabs Cookie

Wenn du einen Blog betreibst, kommst du um das Thema DSGVO nicht herum. Ein großes Problem sind dabei Cookies, die du nicht ohne Einwilligung des Nutzers setzen darfst.

Borlabs Cookie hilft dir hierbei, indem es genau diese Einwilligung mit einem Cookiebanner einholt, bevor Cookies gesetzt werden.

Außerdem enthält das Plugin einen Content-Blocker, um auch eine Einwilligung für externe Inhalte wie Videos und iframes einzuholen.

Aus meiner Sicht ist Borlabs Cookie die 39€ (für eine Seite) im Jahr auf jeden Fall wert, denn du bekommst ein solides, gut programmiertes und einfach zu bedienendes Plugin. Die möglichen Designanpassung der Cookiebox sind wirklich umfangreich und gut erklärt.


Shariff Wrapper

Sharing-Buttons zum Teilen von Posts sind dir bestimmt bekannt? 🙂

Aber wusstest du auch, dass die originalen Teilen-Buttons automatisch Informationen über deine Besucher an die sozialen Netzwerke senden? Und das bereits, bevor diese auf einen der Buttons klicken.

Shariff Wrapper wurde vom Computermagazin c’t entwickelt und erlaubt dir das Einbinden von datenschutzkonformen Teilen-Buttons.

EWWW Image Optimizer

Bilder spielen eine wichtige Rolle auf deiner WordPress-Seite. Sie haben nicht nur Auswirkungen auf die Nutzererfahrung, sondern auch auf die Ladezeit deiner Seite.

Bei den meisten Bilddateien kannst du durch Bildkomprimierung ohne merkliche Qualitätsverluste nochmal gut 30%-50% der Dateigröße einsparen.

Am einfachsten ist es, für die Komprimierung das WordPress-Plugin EWWW Image Optimizer zu verwenden, welches es zum einen erlaubt, eine Massenkomprimierung bereits hochgeladener Bilder vorzunehmen und zum anderen alle neu hochgeladenen Bilder automatisch zu komprimieren.

Hinweis: Du kannst Bilder natürlich im Bildbearbeitungsprogramm deiner Wahl komprimieren. Da man dazu neigt, das zu vergessen empfehle ich dir, stattdessen lieber EWWW Image Optimizer zu installieren und diesen Schritt zu automatisieren.

Antispam Bee

Eigentlich bringt WordPress mit Akismet von Haus aus ein Anti-Spam-Plugin mit.

Das Problem: Akismet übermittelt alle über das Kommentar-Formular eingegebenen Daten und die IP-Adresse des Nutzers an Server in den USA. Daher ist das Plugin nicht DSGVO-konform nutzbar.

Eine alternative dazu ist Antispam-Bee.

Antispam-Bee sorgt dafür, dass automatische Kommentare und Trackbacks gefiltert werden und nur unverdächtige zugelassen werden. Bei Kommentaren und Trackbacks, wo sich das Plugin nicht sicher ist, musst du eine manuelle Freischaltung oder eben Löschung vornehmen.

Ich bin mit diesem Plugin sehr zufrieden. Bei allen meinen Blogs läuft das Plugin seit Jahren und ich habe keinen Ärger mit Spam. Auf Digitales Mojo hat Antispam-Bee bisher über 870 Spam-Kommentare gefiltert.

Formidable

Fomulare sind aus keiner Seite und keinem Blog wegzudenken.

Angefangen bei Kontaktformularen, über die Newsletter-Anmeldung, Umfragen und kleine Rätsel – überall kommen Kontaktformulare zum Einsatz.

In der kostenlosen Lite-Version von Formidable kannst du mit dem Plugin einfache Formulare zusammenbauen.

In der Premium-Version von Formidable bekommst du dann die Möglichkeit Dateien hochzuladen, berechnete Felder, mehrseitige Formulare und noch einige weitere Features dazu.


Fast Velocity Minify

Wie bereits beschrieben werden WordPress-Seiten häufig durch zu viele geladene Javascript- und CSS-Dateien verlangsamt. Dabei ist meistens noch nicht einmal die Größe dieser Dateien, sondern die Anzahl schuld an langen Ladezeiten.

Dem lässt sich entgegenwirken, indem man so viele JS- und CSS-Dateien wie möglich zusammenfasst, um die Anzahl an Server-Anfragen zu reduzieren.

Du kannst das natürlich händisch machen – sei dir dabei aber bewusst, dass das viel Vorwissen in der WordPress-Programmierung erfordert.

Einfacher ist es, wenn du hierfür ein Plugin verwendest. Ich habe gute Erfahrungen mit Fast Velocity Minify gemacht.

Hinweis: Fast Velocity Minify erfüllt die gleiche Funktion wie das bekanntere und weitaus häufiger verwendete Plugin Autoptimize. Da vor kurzem eine schwere Sicherheitslücke in Autoptimize entdeckt wurde kann ich dir das Plugin aber nicht mehr bedenkenlos empfehlen.

Ninja Popups

Popups sind eine zusätzliche Fläche auf deiner WordPress-Seite, die du bespielen kannst. Zum Beispiel mit einer Newsletter-Anmeldung, einem Angebot für einen Onlinekurs oder einem Freebie.

Ich habe wirklich unzählige Popup-Plugins ausprobiert und war am Ende ziemlich frustriert, weil der Funktionsumfang der meisten Plugins nicht ausreichend war oder man immer nochmal eine extra Anmeldung gebraucht hat.

Schließlich bin ich bei Ninja Popups gelandet.

Ninja Popups bietet dir einen Drag&Drop Builder und hat eine ganze Palette an zusätzlichen Einstellungen und eine große Auswahl vorgefertigter Designs. Außerdem kannst du für verschiedend Bereiche deiner Seite eigene Popups festlegen.

Die Lizenz für eine einzelne Website kostet dich 24$ und muss nur einmal bezahlt werden.


ThirstyAffiliates

Affiliatemarketing hat den Vorteil, dass du Geld verdienen kannst ohne viel Zeit, Arbeit und Geld in eigene Produkte zu stecken.

Die Organisation deiner Affiliatelinks kann dabei schnell unübersichtlich werden. Vorallem das Austauschen eines einzelnen Links, den du auf mehreren Seiten eingebaut hast, wird schnell zu einem kleinen Projekt.

ThirstyAffiliates hilft dir dabei deine Affiliatelinks in Gruppen zu organisieren. Außerdem kannst du deine Links einfach austauschen, indem du sie in Thirsthy Affiliates bearbeitest und musst nicht jeden Blogposts einzeln durchgehen.

WP Super Cache

WordPress erzeugt von Natur aus dynamische Seiten. Das bedeutet, dass das Laden einer Seite zahlreiche Datenbankabfragen auslöst. Es werden beispielsweise eingebundene Bilder, Texte und Kommentare aus der Datenbank abgerufen.

Jede dieser Datenbankabfragen nimmt natürlich etwas Zeit in Anspruch. Für manche Websites, deren Inhalte sich schnell ändern ist das dynamische Laden sinnvoll. Für die meisten Blogs und Webseiten hat es jedoch keine Vorteile.

Ein Caching-Plugin generiert aus diesen dynamischen Inhalten statische Seiten. Somit müssen einzelne Seiten nicht jedes Mal neu zusammengebaut werden, was die Ladezeit deiner Website dramatisch reduziert.

Es gibt eine ganze Reihe an Caching-Plugins, bei mir hat sich seit Jahren WP Super Cache etabliert.

Quick-Tipp: WordPress-Plugins installieren

Du kannst Plugins ins WordPress installieren, indem du links in der Sidebar auf Plugins > Installieren klickst.

Oben rechts kannst du das Plugin-Verzeichnis durchsuchen und deine Auswahl über den Button „Jetzt installieren“ installieren. Bevor du installierte Plugins verwenden kannst, musst du sie noch aktivieren.

Manche Premium-Plugins, die du nicht im Plugin-Verzeichnis findest, musst du über die Schaltfläche Plugins hochladen uploaden.

wordpress-plugins: WordPress installieren Plugins installieren


Was sind deine Tipps?

Auf welche WordPress-Plugins kannst du bei deinem Blog nicht verzichten? 🙂

Hi ich bin Andy, der Gründer von Digitales Mojo. Digitales Mojo ist aus meinem festen Glauben heraus entstanden, dass jeder von uns Wissen und Fähigkeiten in sich trägt, um das Leben anderer besser und lebenswerter zu machen.

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