WordPress-Hosting: 3 Möglichkeiten im Vergleich

Es ist zermürbend.

Du hast den Entschluss gefasst einen eigenen WordPress-Blog oder deine eigene WordPress-Seite zu erstellen, aber an der Auswahl des richtigen Webhosters verzweifelst du.

Irgendwie scheint bei diesem Thema jeder eine eigene Meinung zu haben. Und das ist ja auch verständlich, denn jedes WordPress-Projekt hat eigene Anforderungen.

Die meistens WordPress-Hosting-Vergleiche, die du über Suchmaschinen findest, haben es ohnehin nur auf die Provision aus Affiliate-Programmen abgesehen.

Die gute Nachricht: Es gibt für JEDEN und mit Sicherheit auch für dich die richtige Hosting-Lösung.

Doch fangen wir mal mit ein paar Basics an 🙂

Tipp: Bist du gerade dabei WordPress zu lernen und suchst kostenlose und einsteigerfreundliche Anleitungen? Dann solltest du in meinem Artikel WordPress lernen: Kostenlose Anleitung für Einsteiger und Fortgeschrittene vorbeischauen.

WordPress-Hosting: Basics

Was ist WordPress?

WordPress ist ein oder besser gesagt das CMS-System schlechthin und eignet sich zum Erstellen von Websites und Blogs jeder Größenordnung. Etwa 40% aller Webseiten im Internet werden mit WordPress betrieben.

Es gibt eine ganze Reihe an Gründen, die für WordPress sprechen:

  • WordPress ist sehr benutzerfreundlich. Das heißt, es ist einfach zu installieren und auch die Bedienung und Einrichtung hat man schnell erlernt.
  • WordPress hat eine riesige Community. Es gibt tausende Anleitungen zu den verschiedenen WordPress-Funktionen und wenn du eine Frage hast, hatte sie mit Sicherheit schon irgendjemand vor dir.
  • Die Nutzung von WordPress ist komplett kostenlos.
  • WordPress ist Open Source. Das heißt, es gibt unzählige Themes und Plugins, um Design und Funktionen auch ohne technische Vorkenntnisse anzupassen.
  • WordPress ist bereits von Haus aus schon ziemlich gut für Suchmaschinen vorbereitet.

Vereinfacht ausgedrückt stellt dir ein Webhoster Speicherplatz für deine Webseite oder deinen Blog zur Verfügung. Die Auswahl an Webhostern ist nicht nur riesig, sondern sie alle haben auch verschiedene Pakete zu unterschiedlichen Preisen im Angebot. Das macht es schwierig, Angebote zu vergleichen und das richtige auszuwählen.

Wenn du WordPress selber hostest, sollte dein Hosting-Paket die folgenden Anforderungen erfüllen:

  • PHP 7.4WordPress
  • 5.4-Kompatibilität
  • Mindestens eine MySQL-Datenbank
  • Ein SSL-Zertifikat
  • Unbegrenzter Traffic
  • Eine Domain

Du kannst die Anforderungen für WordPress auch auf der offiziellen WordPress-Seite nochmal nachlesen.

Es gibt natürlich die Möglichkeit, WordPress kostenlos zu hosten. Zum Beispiel mit dem kostenlosen Tarif von WordPress.com oder indem du dir einen kostenlosen Webspace mietest.

Empfehlen kann ich dir beides aber nicht.

Denn in beiden Fällen musst du mit Nachteilen wie einem stark eingeschränkten Funktionsumfang, nerviger Werbung, und fehlendem Support rechnen.

WordPress.org ist die Open Source Version von WordPress. Du kannst sie dir kostenlos herunterladen und so oft du willst ohne Einschränkungen installieren. Dabei liegt die Installation und Wartung der Seite in deinen eigenen Händen.

WordPress.com ist die (kostenpflichtige) Baukasten-Version von WordPress. Die Software ist hierbei schon für dich vorinstalliert und du hast mit der Technik im Grunde nichts zu tun.

Vorsicht: Diese 9 fatalen Fehler auf deinem Blog kosten dich tausende Leser und Kunden

Welche das sind und wie du sie vermeidest? Verrate ich dir per Mail!



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Möglichkeit 1: WordPress.com

WordPress.com ist WordPress in Baukasten-Form. Du bekommst bereits in der kostenlosen Version einen Webspace mit 3 GB Speicherplatz und eine eigene Domain (deinedomain.wordpress.com) zur Verfügung gestellt. Auch alle notwendige Software ist bereits vorinstalliert, sodass du nach der Registrierung theoretisch sofort starten kannst und dich um nichts weiter kümmern musst.

Der Funktionsumfang im kostenlosen Tarif und den Tarifen Persönlich (7€/Monat) und Premium (14€/Monat) ist allerdings ausgesprochen eingeschränkt, sodass du eigentlich mindestens zum Business-Tarif für 33€ im Monat greifen musst. Du kannst zum Beispiel erst ab dieser Stufe auf das Plugin-Archiv zurückgreifen und bekommst einen Zugang zu FTP-Server und Datenbank.

Immerhin: Bei allen kostenpflichtigen Paketen bekommst du Support per E-Mail, bei jährlicher Zahlungsweise sogar per Livechat dazu.

Die Vor- und Nachteile habe ich hier nochmal kurz für dich zusammengefasst:

Vorteile

Niedrige Einstiegshürde, durch kostenlose Version
Support per Email und bei jährlicher Zahlungsweise per LiveChat
Kostenloses SSL-Zertifikat in allen Tarifen
Jahrestarife enthalten kostenlose Domain

Nachteile

Werbeeinblendungen in der Gratis-Version
Installation von Plugins erst ab Business-Tarif (33€/Monat)
FTP- und Datenbank-Zugang erst ab Business-Tarif (33€/Monat)

Tipp: Verwende WordPress.com, wenn du ein absoluter Einsteiger bist und eine einfache Website oder einen einfachen Blog aufbauen willst, ohne dich tief in technischen Fragestellungen zu verfangen.

Möglichkeit 2: WordPress selber hosten

Die gängiste Möglichkeit eine WordPress-Seite zu betreiben ist es, deine WordPress-Seite selber zu hosten. Dazu suchst du dir ein Webhosting-Paket bei einem Hoster deiner Wahl aus und installierst und konfigurierst WordPress selber.

Hierbei liegt die Verantwortung für Aktualisierungen von WordPress, Themes und Plugins allein in deiner Hand. Auch Backups musst du selber machen. Support ist bei den meisten Webhostern vorhanden, bezieht sich aber maximal auf den Webspace und die Domain und nicht auf WordPress selbst.

Die Vor- und Nachteile nochmal kurz im Überblick:

Vorteile

Maximale Flexibilität und Anpassbarkeit
Relativ kostengünstig

Nachteile

Eigene und zeitintensive Installation, Konfiguration und Wartung von WordPress
Hohe Hürde aufgrund der Einarbeitung in WordPress- und Website-Themen
Kein WordPress-Support

Tipp: Buch dir ein Webhosting-Paket und hoste WordPress selber, wenn du bereits Vorkenntnisse im Hinblick auf die Erstellung von Websites hast oder die Zeit und Motivation aufbringen kannst dich intensiver ins Thema einzuarbeiten.

Falls du deine WordPress-Seite selber hosten willst, kann ich dir All Inkl als Webhoster wärmstens empfehlen. Besonders die Pakete mit mehreren Domains sind sehr günstig und die Performance stimmt ebenfalls. Im kleinsten Tarif für 4,95€ im Monat bekommst du:

  • 50 GB Speicher
  • 3 Domains
  • 5 Datenbanken
  • 256MB PHP Memory
  • 500 Email-Postfächer

SSL-Zertifikate sind leider nicht mit an Bord und müssen dazugebucht werden. Ansonsten solltest du damit eine ganze Weile hinkommen 🙂

Möglichkeit 3: Managed WordPress-Hosting

Beim Managed WordPress-Hosting übernimmt dein Hosting-Anbieter den Großteil der Installation, Konfiguration und Wartung deiner WordPress-Seite. Du sparst also Unmengen an Zeit, die ansonsten für die Sicherheit, Speed-Optimierung und für das Anlegen von Backups deiner Seite draufgehen.

Anders als bei WordPress.com handelt es sich allerdings nicht um ein Baukasten-System. Stattdessen hast du weiterhin die volle Kontrolle (zumindest fast 😉 ) über deine WordPress-Seite und bist damit deutlich flexibler. Du kannst nicht nur eigene Plugins und Themes installieren, sondern auch sehr viele Einstellungen an der Installation vornehmen.

Die Vor- und Nachteile im Überblick:

Vorteile

Zeitersparnis durch Auslagerung der technischen Aspekte von WordPress
WordPress-Support meist inklusive

Nachteile

Verhältnismäßig teuer
Geringfügigerer Konfigurationumfang als mit einem eigenen Webspace

Tipp: Entscheide dich für Managed WordPress-Hosting, um dich ohne Einschränkungen im Hinblick auf Anpassbarkeit und Funktionsumfang deiner WordPress-Seite voll und ganz auf dein (Online-)Business zu konzentrieren.


Für dein Managed WordPress-Hosting kann ich dir HostPress ans Herz legen. Im Starter-Tarif für 29€ im Monat bekommst du:

  • Eine WordPress-Seite
  • Die dazugehörige Staging-Umgebung
  • 10 GB SSD-Speicherplatz
  • 2 vCPUs
  • 2 GB RAM
  • 5 E-Mail-Postfächer
  • Tägliche Backups
  • Support innerhalb von 4 Stunden
  • Den kostenlosen Umzugsservice

Fazit: WordPress-Hosting im Vergleich

Im Großen und ganzen waren das die drei Möglichkeiten, die du beim WordPress-Hosting hast:

  • Du greifst auf WordPress.com zurück.
  • Du hostest dein WordPress-Projekt selber, indem du dir einen Webspace (z.B. bei All Inkl) mietest
  • Du setzt auf Managed WordPress-Hosting (z.B. bei HostPress*)

Natürlich: Es gibt noch eine viel größere Anzahl an Anbietern, um dein nächstes WordPress-Projekt zu hosten. Ich habe mich allerdings gefragt, ob dich eine noch größere Auswahl wirklich weiterbringt oder am Ende nicht eher verwirrt und habe mich für diese kleine und handverlesene Auswahl entschieden.

Ich hoffe ich konnte dir damit bei der Entscheidung, wo du dein erstes oder nächstes WordPress-Projekt hostest weiterhelfen. Hast du noch Fragen? Dann schreib sie gerne in die Kommentare! 🙂

Hi ich bin Andy, der Gründer von Digitales Mojo. Digitales Mojo ist aus meinem festen Glauben heraus entstanden, dass jeder von uns Wissen und Fähigkeiten in sich trägt, um das Leben anderer besser und lebenswerter zu machen.

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