WordPress lernen: Kostenlose Anleitung für Einsteiger und Fortgeschrittene

Es ist zum Haare Raufen.

Du möchtest WordPress lernen, aber weißt nicht, wo du anfangen sollst. Es gibt tausende Blogs, Foren, Online-Kurse, Webinare, Konferenzen und Videos.

Das Problem dabei: Viele dieser Anleitungen sind für WordPress-Profis oder Programmierer erstellt worden und sind kompliziert geschrieben oder setzen umfassendes Fachwissen voraus.

Da ist es schwierig, den richtigen Einstieg zu finden.

Aber keine Panik: Die Fragen und Anleitungen, die du auf dieser Seite findest, richten sich an Anfänger und Fortgeschrittene. Wenn du eine oder mehrere der folgenden Fragen mit Ja beantworten kannst, bist du hier genau richtig:

  • Du willst einen Blog erstellen.
  • Du willst wissen was WordPress ist und wie es funktioniert.
  • Du willst einen Blog oder ein Online-Business aufbauen und WordPress als technische Basis verwenden, ohne dich tief in der Programmierung oder technischen Fragen zu verfangen.
  • Du möchtest lernen wie man WordPress richtig installiert und einrichtet.
  • Du willst in WordPress lernen, deine Seite mit weningen Zeilen CSS- oder PHP-Code nach deinen Vorstellungen anzupassen.

Alles klar? Los gehts! 🙂

Das richtige WordPress-Hosting finden

Bevor du loslegen kannst, musst du dir einen passenden Webhoster suchen.

Vereinfacht ausgedrückt stellt dir ein Webhoster Speicherplatz für deine Webseite oder deinen Blog zur Verfügung. Die  Auswahl an Webhostern ist nicht nur riesig, sondern sie alle haben auch  verschiedene Pakete zu unterschiedlichen Preisen im Angebot. Das macht es schwierig, Angebote zu vergleichen und das richtige auszuwählen.

Ein  wichtiges Kriterium ist zum Beispiel der Serverstandort. Er liegt aus  Gründen des Datenschutzes und der schnelleren Ladezeit bestenfalls in  Deutschland.

Die folgende Auswahl an Webhostern bieten Server mit Standort in Deutschland:

Für den Anfang solltest du darauf achten, dass dein gebuchtes Webhosting-Paket folgende Mindestanforderungen erfüllt:

  • PHP 7.4
  • WordPress 5.4-Kompatibilität
  • Mindestens eine MySQL-Datenbank
  • Ein SSL-Zertifikat
  • Unbegrenzter Traffic
  • Eine Domain

Vorsicht: Die Möglichkeit dir kostenlos einen Blog auf wordpress.com zu erstellen klingt zunächst verlockend, hat allerdings große Nachteile. Zum einen ist der Funktionsumfang im Gegensatz zu einer selbst gehosteten WordPress-Installation stark eingeschränkt, zum anderen liegt der Serverstandort in den USA, was die Plattform im Hinblick auf die DSGVO nicht bedenkenlos nutzbar macht.

Vorsicht: Diese 9 fatalen Fehler auf deinem Blog kosten dich tausende Leser und Kunden

Welche das sind und wie du sie vermeidest? Verrate ich dir per Mail!



WordPress installieren und einrichten

Hast du dein Hosting-Paket gebucht, kannst du mit der Installation und Einrichtung von WordPress anfangen. Die Installation von WordPress dauert etwa eine halbe Stunde. Dazu sind folgende Schritte notwendig:

  1. Kaufe eine Domain und weise sie deinem Webspace zu
  2. Richte ein SSL-Zertifikat für deine Domain ein
  3. Sichere dein Installationsverzeichnis mit einem Passwortschutz
  4. Lege eine MySQL-Datenbank an
  5. Lade WordPress herunter und entpacke es
  6. Passe die wp-config.php an
  7. Lade Installationsdateien auf deinen Webspace hoch
  8. Führe das WordPress-Installationsskripts aus

Tipp: Im Artikel WordPress installieren für Dummies erkläre ich dir ausführlich, wie du WordPress installierst und einrichtest – und zwar von Anfang bis Ende. Wenn du die Schritte dieser Anleitung befolgst, erhältst du am Ende nicht nur eine WordPress-Installation, sondern eine sichere und vollständig eingerichtete Website.

WordPress-Themes auswählen und installieren

WordPress-Themes sind fertig einsetzbare Designvorlagen. Sie bieten dir die Möglichkeit das Webdesign deiner WordPress-Seite mit nur wenigen Klicks zu verändern.Für den Anfang sind WordPress-Themes deshalb eine schnelle und kostengünstige Lösung.

Aber worauf solltest du bei der Theme-Suche achten? Die folgende Checkliste kann dir weiterhelfen:

  • Ist dein Theme für Mobilgeräte optimiert?
  • Wird das Theme regelmäßig aktualisiert? Ein gutes Indiz hierfür ist der Zeitpunkt des letzten Updates durch den Hersteller in der Theme-Datenbank
  • Ist das Theme auf die Darstellung langer Blog-Texte ausgelegt?
  • Was kostet dein Theme?
  • Wie schnell läd dein Theme? Um die Ladezeit eines Themes zu ermitteln, kannst du die Theme-Demo mit Tools wie GTMetrix testen.
  • Baut dein Theme auf Pagebuilern auf? Pagebuilder machen deine WordPress-Seite langsam und du wirst sie nur schwer wieder los.

Wenn du auf der Suche nach einem kostenlosen WordPress-Theme bist, solltest du es auf WordPress.org versuchen. Mit mehr als 3885  kostenlosen Themes ist es die größte kostenlose Theme-Sammlung.

Tipp: Im Artikel Die besten WordPress-Themes und wo du sie findest, habe ich die besten WordPress-Blog-Themes für dich gesammelt.

WordPress-Plugins installieren

WordPress-Plugins sind optionale Erweiterungen für WordPress, die den Funktionsumfang von WordPress erheblich erhöhen. Aktuell gibt es rund 60.000 Plugins im offiziellen Plugin-Verzeichnis von WordPress und noch eine ganze Menge Premium-Plugins, die meist nicht dort gelistet sind.

Eigentlich sind die unzähligen Plugins eine Stärke von WordPress. Manchmal kann das aber auch echt anstrengend sein. Deshalb sind hier ein paar Anhaltspunkte, um herauszufinden, ob du ein Plugin installieren solltest:

  • Ist das Plugin DSGVO-konform nutzbar?
  • Wie wirkt sich das Plugin auf die Ladezeit meiner Seite aus?
  • Welche und wie viele Funktionen kann ich mit meinem Plugin abdecken?
  • Wie viele Downloads und Bewertungen hat das Plugin?
  • Was kostet mich das Plugin?

Tipp: Im Artikel Die 10 wichtigsten WordPress-Plugins für jeden Blog, habe ich die wichtigsten WordPress-Plugins-Themes für dich zusammengetragen.


Häufige Fragen

  • WordPress ist sehr benutzerfreundlich. Das heißt, es ist einfach zu installieren und auch die Bedienung und Einrichtung hat man schnell erlernt.
  • WordPress hat eine riesige Community. Es gibt tausende Anleitungen zu den verschiedenen WordPress-Funktionen und wenn du eine Frage hast, hatte sie mit Sicherheit schon irgendjemand vor dir.
  • Die Nutzung von WordPress ist komplett kostenlos.
  • WordPress ist Open Source. Das heißt, es gibt unzählige Themes und Plugins, um Design und Funktionen auch ohne technische Vorkenntnisse anzupassen.
  • WordPress ist bereits von Haus aus schon ziemlich gut für Suchmaschinen vorbereitet.

WordPress  ist sehr einfach zu bedienen und erleichtert die Erstellung von  Webseiten erheblich. Die meisten Funktionen sind selbsterklärend oder  innerhalb kurzer Zeit zu erlernen. Es gibt jedoch einige Dinge,  die du wissen solltest, bevor du dich daran machst WordPress zu lernen  oder deine eigene Seite aufzusetzen:

  • Wie eine Webseite und das Internet vom Prinzip her funktionieren
  • Grundwissen über die Sicherheit & Wartung von Webseiten
  • Grundwissen über Datenschutz und die DSGVO

Was benötige ich für WordPress?

Um WordPress selbst zu hosten, benötigst du einen Speicherort für deine Webseite. Dieser sogenannte Webspace für deine WordPress-Seite, sollte die folgenden technischen Anforderungen erfüllen:

  • Mindestens PHP 7.4
  • Mindestens MySQL 5.6
  • HTTPS-Unterstützung

Der  Webspace kann bei verschiedenen Anbietern gemietet werden. Daneben  benötigst du noch eine Domain, also eine Adresse für deine Seite. Die  Domain verweist auf deinen Webspace und kann meist zum Webspace hinzugebucht werden.

Die  Installationsdateien für WordPress werden kostenlos auf WordPress.org  angeboten. Du kannst sie dir ohne Anmeldung herunterladen und auf einem  Webspace deiner Wahl oder deinem eigenen Computer installieren.

Daneben  wird auf WordPress.com ein Hosting-Dienst für Webseiten auf Basis der  Software WordPress angeboten. Um dort eine Webseite einzurichten, ist  weder eine eigene Domain noch Webspace nötig. Je größer und  individueller der Funktionsumfang deiner Webseite auf WordPress.com sein  soll, desto mehr musst du dafür extra bezahlen. Zum Beispiel ist die  Installation von eigenen Plugins und Themes erst im teuersten Tarif  möglich.

Daher ist eine selbst gehostete Webseite auf Basis von WordPress.org flexibler und kostengünstiger.

Themes  sind vorgefertigte Designvorlagen für deine WordPress-Seite. Sie  kombinieren Layout, Typografie, Farben sowie Icons und Buttons und sind  für die Optik, aber auch für die Bedienung und Benutzerfreundlichkeit  deiner Seite wichtig.

Mit Plugins kannst du  den  Funktionsumfang von WordPress beliebig erweitern. Da hinter WordPress  eine große Community steht, werden regelmäßig neue Plugins entwickelt  und veröffentlicht.

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Hi ich bin Andy, der Gründer von Digitales Mojo. Digitales Mojo ist aus meinem festen Glauben heraus entstanden, dass jeder von uns Wissen und Fähigkeiten in sich trägt, um das Leben anderer besser und lebenswerter zu machen.

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