Was ist WordPress? Erklärung für Einsteiger

Fragst du dich, was WordPress ist?

In einem Satz ist WordPress die einfachste und beliebteste Methode, um eine eigene Webseite oder einen eigenen Blog zu erstellen. Tatsächlich macht WordPress mehr als 43,3 % aller Webseiten im Internet aus. Jede dritte Seite, die du besuchst, wird mit WordPress betrieben.

In diesem Beitrag erkläre ich dir, was WordPress ist, wo die Vor- und Nachteile des Content-Management-Systems liegen, welche Kosten auf dich zukommen und vieles mehr.

Was ist WordPress?

Wenn man in den Anfangszeiten des Internets eine Website erstellen wollte, musste man alles von Hand programmieren.

Seite für Seite.

Abschnitt für Abschnitt.

Wie du dir vielleicht vorstellen kannst, ist nicht nur aufwändig, sondern führt auch häufig zu Fehlern.

Matt Mullenweg ging die Tatsache, dass man ein Informatikstudium brauchte, um eine einfache Website auf die Beine zu stellen, tierisch auf die Nerven. Deshalb hat er zusammen mit seinem Kumpel Mike Little im Jahr 2003 kurzerhand WordPress erfunden. WordPress ist in der Lage, statische Seiten, Blog-Beiträge sowie das Design und den Funktionsumfang von Websites kinderleicht über eine grafische Oberfläche zu verwalten.

Da WordPress genau zur richtigen Zeit kam und eingeschlagen hat wie eine Bombe, gründeten Matt und Mike kurz darauf das Unternehmen Automattic, das seitdem hinter WordPress steht.

Was kostet WordPress?

Die Installationsdateien für WordPress sind kostenlos und ohne Registrierung erhältlich und können beliebig oft heruntergeladen und auf deinem eigenen Computer oder einem Webserver installiert werden.

Daneben fallen möglicherweise allerdings Kosten für die folgenden Dinge an:

  • Webhosting: Sogenannte Webhoster stellen dir Speicherplatz für dein Website im Internet zur Verfügung. Gutes Webhosting bekommst du bereits für etwa 5 bis 10 Euro im Monat.
  • Domains: Neben dem Webspace benötigst du eine Domain, unter der deine Seite erreichbar ist. Viele Hoster bieten diese bereits in ihren Webspace-Paketen mit an. Ansonsten liegen die Kosten für eine Domain im einstelligen bis niedrigen zweistelligen Bereich pro Jahr.
  • Premium-Plugins: Du kannst den Funktionsumfang von WordPress kinderleicht durch die Installation von Plugins erweitern. Neben tausenden kostenlose Plugins, gibt es auch einige kostenpflichtige Premium-Plugins.
  • Premium-Themes: WordPress kommt mit zahlreichen kostenlosen Design-Vorlagen. Auch hier kannst du jedoch auf zahlreiche kostenpflichtig Premium-Themes zurückgreifen.

Wie du siehst kommen auch bei der kostenlosen Version von WordPress durchaus monatliche Ausgaben auf dich zu. Insgesamt kannst du deine Website jedoch für lange Zeit mit einem Betrag zwischen 5 und 15 Euro pro Monat betreiben.

Was ist der Unterschied zwischen WordPress.com und WordPress.org?

Von Luft, Liebe und einem kostenlosen Content-Management-System lässt es sich schlecht leben. Das haben auch Matt Mullenweg und Mike Little relativ schnell begriffen und im Jahr 2007 wordpress.com ins Leben gerufen.

Der Unterschied zwischen diesen beiden Versionen ist schnell erklärt: WordPress.org stellt lediglich die Installationsdateien für WordPress zur Verfügung. Die Wahl eines entsprechenden Webhosters und die Installation und Konfiguration von WordPress liegen hierbei bei dir.

Im Gegensatz dazu bietet dir WordPress.com eine fertig installierte WordPress-Website auf den WordPress-Servern, für die je nach Funktionsumfang ein monatlicher Betrag fällig ist. Die Software ist in beiden Fällen jeweils dieselbe.

Wie funktioniert WordPress?

Für den Betrieb einer WordPress-Website werden die Installationsdateien auf einem Webserver installiert. Die einzelnen Inhalte werden in einer MySQL-Datenbank gespeichert und können jederzeit abgerufen und bearbeitet werden. Die Seite kann nun über einen Webbrowser wie Firefox, Chrome oder Safari aufgerufen und bearbeitet werden.

Warum solltest du WordPress Nutzen?

WordPress bietet eine Reihe von Vorteilen gegenüber herkömmlichen Websites und Content-Management-Systemen:

  • WordPress ist kostenlos und Open Source. Open Source bedeutet, dass der Quelltext der Software öffentlich ist und von jedem eingesehen und geändert werden kann.
  • WordPress ist einfach zu installieren, einzurichten und zu bedienen.
  • WordPress ist sehr anpassungsfähig durch die Verwendung von Erweiterungen und Themes.
  • WordPress hat eine große Community, die ständig neue Erweiterungen und Themes entwickelt.
  • WordPress ist suchmaschinenfreundlich und kann leicht von Suchmaschinen indexiert werden.
  • WordPress bietet eine Reihe von Sicherheitsfunktionen, um Websites vor Angriffen zu schützen.

Hat WordPress auch Nachteile?

Tatsächlich gibt es auch einige Nachteile, die du bedenken solltest, wenn du dich für WordPress entscheidest:

  • Eine große Anzahl installierter Plugins, Themes mit einem großen Funktionsumfang und fehlerhafte Konfigurationen sorgen häufig für lange Ladezeiten und langsame WordPress-Websites.
  • Ein weiterer Nachteil von WordPress ist, dass es anfällig für Hackern ist. Die WordPress-Plattform ist weit verbreitet und daher ein beliebtes Ziel für Hacker. Wenn du eine WordPress-Website besitzt, solltest du regelmäßig Backups erstellen und sicherstellen, dass die Sicherheitsfunktionen aktiviert sind.

Bekannte Beispiele für WordPress-Websites

Auch internationale Top-Marken und große Unternehmen vertrauen auf das kostenlose System. Im Folgenden findest du einige bekannte Websites, die auf WordPress basieren:

WordPress

: wordpress.org

Vogue

: vogue

Die offizielle Website des weißen Hauses

: whitehouse

Walt Disney

: waltdisney

Die offizielle Website von Schweden

: sweden

Überzeugt? 🙂 Dann habe ich hier eine einsteigerfreundliche Anleitung für dich, um WordPress zu installieren: WordPress installieren in 7 einfachen Schritten.

Hi ich bin Andy, der Gründer von Digitales Mojo. Digitales Mojo ist aus meinem festen Glauben heraus entstanden, dass jeder von uns Wissen und Fähigkeiten in sich trägt, um das Leben anderer besser und lebenswerter zu machen.

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