Eigenen Blog erstellen in 2023: XXL-Anleitung für Anfänger

Andreas Mühlbauer

Zuletzt aktualisiert am

Du willst deinen eigenen Blog erstellen.

Doch du weißt nicht, wo du anfangen sollst und in deinem Kopf kreisen tausende Fragen:

  • Ist ein Blog das Richtige für mich?
  • Worüber soll ich schreiben?
  • Was kostet ein Blog oder kann man auch kostenlos einen Blog erstellen?
  • Welche Blog-Plattform soll ich verwenden?
  • Und wie bekomme ich überhaupt Besucher?

Keine Panik! In dieser Anleitung beantworte diese und weitere Fragen und zeige dir Schritt für Schritt, wie du deinen eigenen Blog erstellen kannst.

Warum überhaupt einen Blog erstellen?

Es gibt unzählige Gründe, warum du einen eigenen Blog erstellen solltest. Mir persönlich fallen als Erstes die folgenden ein:

  • Etwas auf der Welt bewegen: Mit deinem Blog kannst du die dringendsten Probleme deiner Zielgruppe lösen und damit die Welt Stück für Stück etwas besser machen.
  • Geld verdienen: Mit einem Blog kannst du natürlich auch Geld verdienen. Zum Beispiel über Affiliate-Links, Werbebanner und Sposored Posts.
  • Kunden gewinnen: Ein Blog ist ein großartiges Mittel, um Kunden für dein Unternehmen zu gewinnen oder die Bekanntheit deines Unternehmens zu steigern.
  • Expertenstatus aufbauen: Ein Blog eignet sich sehr gut dazu, um dich als Experte in einer Nische zu etablieren und Online-Kurse oder E-Books an deine Leser zu verkaufen.
  • Spaß am Schreiben: Auch, wenn du einfach nur schreiben und dein Leben mit anderen teilen willst, ist ein Blog das ideale Mittel dazu.

Allerdings sollte dir von Anfang an bewusst sein, dass ein großer Teil deiner Arbeit als Blogger aus Schreiben besteht. Und das nicht nur für Blogartikel, sondern z. B. auch für Newsletter, Social-Media-Posts oder E-Books.

Wenn du also keinen Spaß am Schreiben hast, lass lieber die Finger vom Bloggen oder zieh es in Betracht Podcaster, Vlogger oder Blogger auf Instagram zu werden.

Planung & Vorbereitung

Wähle eine Blog-Plattform aus

Wenn du den passenden Namen und eine Domain gefunden hast, geht es daran, den richtigen Hosting-Anbieter zu finden.

Baukastensysteme wie BloggerWordPress.comTumblrWix oder Jimdo versprechen einen einfachen Einstieg. Hier kannst du kostenlos einen Blog erstellen und kannst die Technik zunächst vernachlässigen. So kannst du direkt mit dem Schreiben anfangen.

Leider haben diese Dienste einige gravierende Nachteile:

  • Der Funktionsumfang bei der Erstellung deiner Seite ist stark eingeschränkt.
  • Wenn du fortgeschrittenere Funktionen haben willst, musst teilweise mit relativ hohen Kosten rechnen.
  • Da viele Anbieter ihre Server in den USA haben, sind diese Dienste im Hinblick auf die DSGVO nicht mehr bedenkenlos nutzbar.

Daher sind diese Anbieter höchstens dazu geeignet das Bloggen zunächst auszuprobieren, um herauszufinden, ob ein Blog das Richtige für dich ist.

Wenn du es halbwegs ernst mit dem Bloggen meinst, empfehle ich dir stattdessen, dir ein Webhosting-Paket zu buchen, auf dem du deinen Blog erstellen kannst. Der technische Aufwand ist zwar etwas höher, lässt sich aber mit etwas Übung in den Griff bekommen.

Damit dein Blog im Internet erreichbar ist, benötigst du zwei Dinge:

Eine Domain und ein Hosting-Paket.

Dafür kannst du zwei verschiedene Anbieter wählen. Am einfachsten ist es jedoch, beides aus einer Hand zu erwerben.

Vorsicht: Billighoster wie z. B. IONOS, DomainFactory, HostEurope, Strato oder One.com locken zwar mit günstigen Preisen, letzten Endes musst du dafür aber deutliche Abstriche machen. Zum Beispiel durch Ausfälle, langsame Ladezeiten und schlechten Kundenservice. Daher lohnt es sich, ein paar Euro mehr in gutes Webhosting zu investieren.

Gute Erfahrungen habe ich mit den folgenden Webhostern gemacht:

Finde deinen Mehrwert

In vielen Anleitungen geht es darum, ein Thema zu finden.

Meiner Meinung nach ist das aber zu kurz gedacht.

Denn nur, weil du ein Thema interessant findest, heißt das noch lange nicht, dass es dort draußen irgendjemanden gibt, der auch bereit ist, deine Artikel zu lesen. Vielmehr geht es darum, dir folgendes zu überlegen:

  • Welchen Mehrwert kannst du bieten?
  • Wem kannst du diesen Mehrwert bieten?

Deshalb ist die richtige Vorarbeit entscheidend für den Erfolg deines Blogs.

ielen Anleitungen geht es darum, ein Thema zu finden.

Meiner Meinung nach ist das aber zu kurz gedacht.

Denn nur, weil du ein Thema interessant findest, heißt das noch lange nicht, dass es dort draußen irgendjemanden gibt, der auch bereit ist, deine Artikel zu lesen. Vielmehr geht es darum, dir folgendes zu überlegen:

  • Welchen Mehrwert kannst du bieten?
  • Wem kannst du diesen Mehrwert bieten?

Deshalb ist die richtige Vorarbeit entscheidend für den Erfolg deines Blogs.

Egal, ob du ein großartiger Programmierer, Hundeflüsterer oder Koch bist – meistens gibt es da draußen mindestens eine Handvoll Personen, die genauso gut oder besser ist als du.

Deshalb ist es sinnvoll, dir zu überlegen, was du sonst noch so in den Ring werfen kannst. Zum Beispiel:

  • Fähigkeiten
  • Wertvorstellungen
  • Erfahrungen
  • Stärken
  • Motivation
  • Wissen
  • Kontakte
  • Persönlichkeit

Der Mehrwert, den du anbieten kannst, beschränkt sich also nicht allein auf deine Fähigkeiten, sondern setzt sich aus einer Reihe an Dingen zusammen.

Wie du dir vorstellen kannst, ist die Wahrscheinlichkeit, dass es da draußen irgendjemanden mit genau dem gleichen Mix aus Erfahrungen, Fähigkeiten, Kontakten und so weiter gibt, sehr sehr gering.

Finde deine Zielgruppe

Nur wenn du deine Zielgruppe wirklich verstehst, ihre Probleme, Herausforderungen und Hindernisse kennst, kannst du Blogartikel schreiben, die auch wirklich gebraucht und gelesen werden.

Bevor du dich mit den Fragen und Problemen deiner Zielgruppe beschäftigst, musst du aber erstmal herausfinden, wer überhaupt deine Zielgruppe ist. Dabei können dir folgende Fragen weiterhelfen:

  • Wer könnte von deinem Wissen und deinen Fähigkeiten profitieren?
  • Für wen möchtest du selber überhaupt schreiben?
  • Welche der Personen, auf die beides zutrifft, bringen dich und deinen Blog weiter?

Finde dein Thema

Deinen Mehrwert und das Wissen über deine Zielgruppe wirfst du nun in einen Topf und heraus kommt das Thema für deinen Blog.

Mehrwert + Zielgruppe = dein Blogthema

  • Kochen + Studenten = Foodblog mit Lowbudget Rezepten für Studenten
  • Online Business + Mütter = Wie Mütter (mit wenig Zeit) ihr eigenes Online Business aufbauen
  • Social Media + Unternehmen = Kunden gewinnen über Social Media

Alles klar? 🙂 Jetzt bist du dran.

Finde einen Blognamen und eine Domain

Dein Blogthema steht?

Dann ist es Zeit, dass du dir einen Namen für deinen Blog suchst. Und natürlich eine gleich lautende Domain.

Hierbei hast du drei Möglichkeiten:

1. Du verwendest deinen eigenen Namen als Domain und Blognamen

  • Wenn dein Name leicht zu merken ist und keine komplizierten Schreibweisen aufweist, sind das gute Grundvoraussetzungen dafür, deinen Namen als Blognamen zu verwenden.
  • Hast du einen sehr verbreiteten Namen, wirst du dich allerdings schwertun, eine passende Domain zu finden.
  • Eigennamen haben zudem den Nachteil, dass der Name nichts darüber aussagt, worum es auf deinem Blog geht.

2. Du erfindest einen Fantasienamen für deinen Blog

  • Je kürzer der Name, desto besser.
  • Stelle sicher, dass erkennbar ist, worum es auf deinem Blog geht.
  • Achte darauf, dass du dich mit deinem Namen thematisch nicht zu sehr einschränkst.

3. Du verwendest ein Keyword als Blognamen

  • Leichte Vorteile in Suchmaschinen, durch Keyword in der Domain
  • Das Thema ist auf einen Blick erkennbar
  • Blogs mit Keyword-Domains lassen sich in der Regel einfach wieder verkaufen
  • Gute Keyword-Domains sind allerdings begehrt und nicht leicht zu bekommen

Ob Domains noch frei sind oder ob du dadurch möglicherweise Markenrechte verletzt, kannst du zum Beispiel bei Markenchk.de überprüfen.

Installiere WordPress

Hast du dein Hosting-Paket gebucht, kannst du mit der Installation und Einrichtung von WordPress anfangen.

Die einzelnen Installationsschritte zeige ich dir anhand eines Webhosting-Pakets von webgo.

Warum webgo?

  • Der Spezialtarif CMS Pro enthält alles, was das Bloggerherz begehrt.
  • Die Erreichbarkeit der Server ist sehr hoch und der Kundensupport blitzschnell und superfreundlich.
  • Du bekommst 40 GB Speicher, eine unbegrenzte Anzahl an SSD-Datenbanken, kostenlose SSL-Zertifikate und eine Domain.
  • Als Neukunde sind die ersten 6 Monate kostenlos und du zahlst danach nur 4,95 € pro Monat. Wenn du  während des Bestellvorgangs den Gutscheincode „digitalesmojo“ (ohne Anführungszeichen) eingibst, bekommst du sogar nochmal 10 € Rabatt. Das sind im ersten Jahr umgerechnet weniger als 2 Euro pro Monat!

Falls du also noch kein Webhosting-Paket hast, ist webgo auf jeden Fall eine Überlegung wert 🙂

Webgo bietet eine 1-Klick-Installation für WordPress an. Mit dieser Methode hast du WordPress innerhalb von nur 5 bis 10 Minuten ratzfatz installiert.

Wenn du WordPress und die Technik dahinter verstehen willst, kannst du WordPress auch manuell installieren.

Schritt 1: In den webgo Webspace-Admin einloggen

Logge dich zunächst unter https://login.webgo.de ein und wähle den Vertrag aus, für den du WordPress installieren willst.

webgo Kundenportal

Klicke anschließend in der Übersicht auf den orangenen Button mit der Aufschrift „webgo Webspace-Admin“.

Schritt 2: SSL-Zertifikat einrichten

Anschließend richten wir zuerst das SSL-Zertifikat ein.

Ein SSL-Zertifikat garantiert eine verschlüsselte Verbindung zwischen deiner Webseite und dem Besucher. Erkennbar ist eine verschlüsselte Verbindung an dem vorangestellten https:// vor der URL und dem (grünen) Schloss in der Adresszeile. Seit SSL-Verbindungen zum Ranking-Kriterium bei Google geworden sind und man im Browsern vor Seiten ohne Verschlüsselung gewarnt wird, ist es unumgänglich.

Öffne dazu im webgo Webspace-Admin den Menüpunkt „Paket-Verwaltung“ -> „SSL“ und klicke auf den grünen Button mit dem Schriftzug „SSL anlegen“.

webgo SSL-Zertifikat anlegen

Anschließend musst du ein paar Einstellungen vornehmen:

webgo SSL-Zertifikat konfigurieren
  1. SSL Modus: Wähle hier „Mit Let’s Encrypt generieren“ aus.
  2. Domain: Wähle deine Domain aus, für die das Zertifikat ausgestellt werden soll. Nimm auf jede Fall die Version mit vorangestelltem www.
  3. Drei Häkchen: Bei den drei Checkboxen handelt es sich um unterschiedliche Einstellungen für dein SSL-Zertifikat. Ich empfehle dir, alle zu setzen.
  4. E-Mail: Hier schreibst du noch deine Emailadresse rein.

Alle anderen Felder kannst du leer lassen.

Anschließend scrollst du nach unten und klickst auf den grünen Button mit der Aufschrift „ANLEGEN“.

Jetzt wird dein SSL-Zertifikat erstellt, was einige Minuten dauern kann.

Schritt 3: Installation von WordPress starten

Sobald dein SSL-Zertifikat steht, installieren wir WordPress.

Wähle dafür im webgo Webspace-Admin in der linken Spalte unter „Paket-Verwaltung“ den Menüpunkt „1Click Install“.

webgo 1-Click-Installation von WordPress starten

Klicke anschließend in der letzten Spalte bei „WordPress“ auf das kleine Icon mit dem Stift.

Nun musst du noch einige Einstellungen für deine WordPress-Installation machen:

webgo WordPress-Installation konfigurieren
  1. Domain: Wähle hier deine Domain aus der Liste.
  2. Pfad zu Zielverzeichnis: Hier trägst du dein Installationsverzeichnis ein.
  3. Domain auf Installationsverzeichnis weiterleiten: Diesen Haken solltest du auf jeden Fall setzen, damit deine Domain auf die WordPress-Installation weiterleitet.
  4. Blog-Titel: Lege hier einen Titel für deinen Blog fest.
  5. E-Mail Adresse: Schreibe hier deine E-Mail-Adresse rein.
  6. WordPress-Passwort: Hier legst du ein Passwort für deinen WordPress-Zugang fest.
  7. WordPress-Benutzer: Hier legst du einen Benutzernamen für den WordPress-Zugang fest.
  8. Passwort: Hier trägst du ein Passwort für die Datenbank ein.
  9. Passwort (für Hauptbenutzer): Trage hier ein Passwort für den Hauptbenutzer ein. Dieses Feld erscheint nur, wenn du deine erste Datenbank erstellst. Dann wird gleichzeitig auch ein Hauptbenutzer angelegt, mit dem du später auf alle Datenbanken zugreifen kannst.

Anschließend klickst du am Ende auf „INSTALLIEREN“.

Jetzt musst du etwas warten, bis WordPress installiert wird.

Wenn der Prozess abgeschlossen ist, bekommst du ein Fenster mit Informationen zu deiner WordPress-Installation und deinen Zugangsdaten angezeigt.

Tipp: Speichere dir auf jeden Fall die angezeigten Zugangsdaten ab, du hast später keine Möglichkeit mehr, diese irgendwo abzurufen.

Nimm die wichtigsten Einstellungen für deinen WordPress-Blog vor

Deine WordPress-Website steht damit. Allerdings sieht diese noch wenig individuell und nicht gerade einladend aus.

Deshalb nehmen wir nun noch einige wichtige Einstellungen im WordPress-Backend vor.

Dazu loggst du dich zunächst mit deinen zuvor festgelegten Zugangsdaten unter https://deinewebsite.de/wp-admin oder http://deinewebsite.de/wp-login.php ein.

Installiere die wichtigsten WordPress-Plugins

Zunächst installieren wir die wichtigsten WordPress-Plugins, die auf keiner Website fehlen sollten.

Plugins sind Erweiterungen, die den Funktionsumfang von WordPress zum Teil erheblich erweitern. Aktuell gibt es über 60.000 kostenlose Plugins und zahlreiche kostenpflichtige Premium-Plugins, für nahezu jeden Anwendungsfall. Manche Plugins sind nice to have, an anderen führt kaum ein Weg vorbei.

Deine installierten WordPress-Plugins und die Möglichkeit, neue Plugins zu installieren findest du im WordPress-Backend unter dem Menüpunkt Plugins.

Die bereits vorhandenen, mitgelieferten Plugins Akismet und Helly Dolly kannst du direkt löschen, da beide für uns nicht zu gebrauchen sind.

Nachdem ich schon eine ganze Reihe an Websites gestartet habe, habe ich unzählige Plugins ausprobiert. Die folgende Auswahl an Plugins deckt nach meiner Erfahrung die Grundbedürfnisse jeder neuen Website ab:

  • RankMath SEO
  • Borlabs Cookie
  • Shariff Wrapper
  • WebP Express
  • Antispam Bee
  • Formidable
  • WP Rocket
  • Subscribe to Comments Reloaded

Lege die wichtigsten Seiten an

Es gibt bestimmte Seiten, die jede Website und jeder Blog haben sollte. Im nächsten Schritt legen wir deshalb die wichtigsten Seiten deiner Website an.

Seite sind für Inhalte gedacht, die keine Artikel deines Blogs sind. Seiten können im Gegensatz Beiträgen nicht mit Kategorien und Schlagwörtern ausgestattet werden und haben keinen Autor und kein Datum. Zudem erscheinen sie auch nicht automatisch im Feed auf deinem Blog.

Seiten kannst du anlegen, indem du in der linken Seitenleisten auf Seiten und dann auf Erstellen klickst.

Damit überhaupt Inhalt auf deiner neuen Website angezeigt wird, legt WordPress bei der Installation eine Beispiel-Seite an. Diese kannst du ohne schlechtes Gewissen löschen.

Lege anschließend die folgenden Seiten an:

  • Startseite: Die Startseite ist die oberste Seite in der Seitenhierarchie. Sie ist eine der wichtigsten Seiten deines Blogs und hat deshalb auch einen einzigartigen Aufbau.
  • Impressum: Vereinfacht ausgedrückt steht in einem Impressum, wer für den Inhalt einer Webseite verantwortlich ist. In Deutschland ist ein Impressum für Webseitenbetreiber verpflichtend, weshalb du jede Menge Generatoren zum Erstellen eines Impressums findest. Ein Beispiel ist der Impressum-Generator von e-Recht24.
  • Datenschutzerklärung: Sobald du mit deiner Seite personenbezogene Daten erhebst und verarbeitest, ist eine Datenschutzerklärung verpflichtend. Ähnlich wie beim Erstellen eines Impressums gibt es auch hierfür entsprechende Datenschutz-Generatoren.
  • Über-Mich-Seite: Die Über-Mich-Seite ist zwar nicht rechtlich bindend, aber ein eines der wichtigsten Werkzeuge für dein Personal Branding. Außerdem trägt sie dazu bei, dass dein Blog authentischer und persönlicher wirkt.
  • Kontaktseite: Die Kontaktseite enthält eine oder mehrere Möglichkeiten, um Kontakt mit dir aufzunehmen. Manchmal findet man hier ein Kontaktformular.

Finde ein passendes WordPress-Theme

Hast du die Grundeinstellungen für WordPress vorgenommen, geht es schließlich noch ans Design!

WordPress-Themes sind Designvorlagen für WordPress. Sie erlauben es dir, das Webdesign deiner Website mit nur einem Klick auszutauschen. Mit mehr als 3885 kostenlosen Themes, findest du auf WordPress.org die größte kostenlose Theme-Sammlung. Daneben existieren zahlreiche kostenpflichtige Premium-Themes.

Um Themes über das Theme-Archiv zu installieren, klickst du einfach in der linken Seitenleite auf Design > Themes und dann auf den Button mit der Beschriftung Hinzufügen. Im folgenden Fenster kannst du das Theme-Archiv durchsuchen und dir beliebig viele Themes kostenlos installieren.

WordPress-Theme installieren

Schreibe deinen ersten Blogartikel

Hast du alle Schritte ausgeführt und WordPress installiert und eingerichtet?

Herzlichen Glückwunsch, du hast eben das Fundament für deinen eigenen, erfolgreichen Blog gelegt 🙂

Jetzt geht es ans Schreiben deines ersten Blogartikels!



Häufige Fragen

Was ist überhaupt ein Blog?

Ein Blog ist eine Website, die wie ein Online-Journal geführt wird. Das bedeutet, dass ein oder mehrere Autoren in regelmäßigen Abständen eigene Artikel veröffentlichen. Dabei sind die Inhalte chronologisch nach dem Zeitpunkt des Erscheinens sortiert.

Es gibt unzählige Gründe, warum du einen Blog starten solltest. Mir persönlich fallen als erstes die folgenden drei ein:

  • Du bewegst etwas auf der Welt: Mit deinem Blog löst du die dringendsten Probleme deiner Zielgruppe und machst damit die Welt Stück für Stück etwas besser.
  • Du wirst freier und unabhängiger: Um deinen Blog zu betreiben, musst du nicht in einem stickigen und lauten Büro sitzen, sondern kannst von überall auf der Welt arbeiten.
  • Du verdienst Geld: Mit einem Blog kannst du natürlich auch Geld verdienen. Das funktioniert zum einen auf die direkte Art und Weise, nämlich über Affiliate-Links, Werbebanner und Sposored-Posts, zum anderen auf die indirekte Art und Weise, indem du dich als Experte etablierst und so höhere Stundensätze oder Gehälter abrufen kannst.

Am Anfang musst du lediglich mit regelmäßigen Kosten für deinen Webspace und eine oder mehrere Domains rechnen. Erfahrungsgemäß kommst du hierbei relativ lange mit weniger als 15€ im Monat aus.

Hierbei gehen wir natürlich davon aus, dass du deine Webseite selber hostest, was ich dir auch empfehle. Entscheidest du dich für eine der zahlreichen Cloud-Lösungen, wie zum Beispiel WordPress.com, musst du mit wesentlich höheren Kosten rechnen.

Optional kannst du noch Geld in bestimmte WordPress Plugins oder ein Premium-Theme investieren. Das ist aber kein Muss.

Ja, es gibt Möglichkeiten, dir einen Blog kostenlos zu erstellen.

Wenn du mit ernst mit deinem Blog meinst und Geld verdienen möchtest, ist das aber keine gute Idee:

  • Du hast keine kontrolle über Werbeeinblendungen auf deinem Blog oder den Verkauf von Nutzerdaten.
  • Gratis-Plattformen bieten nur sehr grundlegende Features an.
  • Viele kostenlose Blogplattformen, darunter auch die größten Anbieter Blogger.com und WordPress.com, lassen sich nicht datenschutzkonform nutzen.

Das ist nur ein kleiner Teil der Nachteile, die kostenlose Blogging-Plattformen mit sich bringen.

Als Besucherquelle für deinen Blog sind hauptsächlich Suchmaschinen und insbesondere Google zu nennen. Es gibt daneben aber noch viele weitere Besucherquellen für deinen Blog, wie z. B.:

  • Social Media
  • Links von anderen Websites
  • YouTube
  • Newsletter
  • Offline-Marketing (Zeitung, Fernsehen, Merchandising etc.)

Ja, es ist möglich einen, privaten Blog zu erstellen, der nur für einen bestimmten Personenkreis (z. B. für Familie oder Freunde) zugänglich ist. Das Vorgehen ist dasselbe, wie bei einem öffentlichen Blog. Mit dem Unterschied, dass du am Ende ein zusätzliches Passwort über deinen Blog legst.

Es gibt viele Gründen, die für WordPress als Blog-Plattform sprechen:

  • Bedingt durch seinen Marktanteil hat WordPress eine riesige Community. Es gibt tausende Anleitungen zu den verschiedenen WordPress-Funktionen im Netz und wenn du eine Frage hast, hatte sie mit Sicherheit schon irgendjemand vor dir.
  • Es gibt unzählige Themes und Plugins für WordPress, um Design und Funktionen mit ein paar Klicks anzupassen. Und das Beste: Für die meisten brauchst du keine technischen Vorkenntnisse und musst dich nicht mit der Programmierung rumschlagen.
  • Falls du doch mal Hilfe brauchst findest du hunderte Dienstleister, die sich seit Jahren mit WordPress beschäftigen und dir im Notfall schnell aus der Patsche helfen können.


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Andreas Mühlbauer

WordPress-Experte, SEO-Nerd und Content Creator mit über 10+ Jahren Erfahrung. Täglich am Programmieren, Websites optimieren und Videos schneiden. Ansonsten findest du ihn meistens auf einem Surfbrett oder beim Wandern in den Bergen wieder.

1 Gedanke zu „Eigenen Blog erstellen in 2023: XXL-Anleitung für Anfänger“

  1. Danke für die detailierten Erklärungen! Mit dem Blognamen ist so ein Ding, ich zerbreche mir gefühlt seit Tagen den Kopf über den richtigen Namen für meinen zukünftigen Blog.

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