Blog erstellen: In drei einfachen Schritten zum erfolgreichen Expertenblog

Du willst einen eigenen Blog erstellen.

Doch du weißt nicht, wo du anfangen sollst und hast tausende Fragen: Worüber soll ich schreiben? Was kostet ein Blog? Und wie bekomme ich überhaupt Besucher?

In dieser Anleitung beantworte ich nicht nur deine wichtigsten Fragen und zeige dir, wie du einen Blog aufbaust. Vielmehr gebe ich dir eine Anleitung dafür, was du tun musst, damit dein Blog von Anfang an ein Erfolg wird.

Und das alles in nur drei Schritten.

Ist das ein Wort? Dann lass uns loslegen! 🙂

Wichtig: Die einzelnen Abschnitte bauen teilweise aufeinander auf. Daher ist es wichtig, dass du wirklich der Reihe nach vorgehst.


Einen Blog erstellen: Basics

Was ist überhaupt ein Blog?

Ein Blog ist eine Website, die wie ein Online-Journal geführt wird. Das bedeutet, dass ein oder mehrere Autoren in regelmäßigen Abständen eigene Artikel veröffentlichen. Dabei sind die Inhalte chronologisch nach dem Zeitpunkt des Erscheinens sortiert.

Ein Expertenblog ist eine spezielle Form eines Blogs, die das Ziel hat interessierte Leser durch hilfreiche Inhalten zu erreichen und sich dadurch als Experte zu etablieren.

  • Expertenblogs richten sich an eine spezielle Zielgruppe und versuchen deren Probleme und Fragen möglichst gut zu lösen.
  • Im Gegensatz zu Bloggern, die der Tätigkeit als Freizeitbeschäftigung nachgehen oder Journalisten haben Expertenblogger das Ziel mit ihrem Blog Geld zu verdienen.
  • Aus diesen beiden Gründen musst du beim Aufbau eines Expertenblogs grundsätzlich etwas anders vorgehen.

Es gibt unzählige Gründe, warum du einen Expertenblog starten solltest. Mir persönlich fallen als erstes die folgenden drei ein:

  • Du bewegst etwas auf der Welt: Mit deinem Blog löst du die dringendsten Probleme deiner Zielgruppe und machst damit die Welt Stück für Stück etwas besser.
  • Du wirst freier und unabhängiger: Um deinen Blog zu betreiben, musst du nicht in einem stickigen und lauten Büro sitzen, sondern kannst von überall auf der Welt arbeiten.
  • Du verdienst Geld: Mit einem Blog kannst du natürlich auch Geld verdienen. Das funktioniert zum einen auf die direkte Art und Weise, nämlich über Affiliate-Links, Werbebanner und Sposored-Posts, zum anderen auf die indirekte Art und Weise, indem du dich als Experte etablierst und so höhere Stundensätze oder Gehälter abrufen kannst.

Am Anfang musst du lediglich mit regelmäßigen Kosten für deinen Webspace und eine oder mehrere Domains rechnen. Erfahrungsgemäß kommst du hierbei relativ lange mit weniger als 15€ im Monat aus.

Hierbei gehen wir natürlich davon aus, dass du deine Webseite selber hostest, was ich dir auch empfehle. Entscheidest du dich für eine der zahlreichen Cloud-Lösungen, wie zum Beispiel WordPress.com, musst du mit wesentlich höheren Kosten rechnen.

Optional kannst du noch Geld in bestimmte WordPress Plugins oder ein Premium-Theme investieren. Das ist aber kein Muss.

Ja, es gibt Möglichkeiten, dir einen Blog kostenlos zu erstellen.

Wenn du mit ernst mit deinem Blog meinst und Geld verdienen möchtest, ist das aber keine gute Idee:

  • Du hast keine kontrolle über Werbeeinblendungen auf deinem Blog oder den Verkauf von Nutzerdaten.
  • Gratis-Plattformen bieten nur sehr grundlegende Features an.
  • Viele kostenlose Blogplattformen, darunter auch die größten Anbieter Blogger.com und WordPress.com, lassen sich nicht datenschutzkonform nutzen.

Das ist nur ein kleiner Teil der Nachteile, die kostenlose Blogging-Plattformen mit sich bringen.

Als Besucherquelle für deinen Blog sind hauptsächlich Suchmaschinen und insbesondere Google zu nennen. Es gibt daneben aber noch viele weitere Besucherquellen für deinen Blog, wie z. B.:

  • Social Media
  • Links von anderen Websites
  • YouTube
  • Newsletter
  • Offline-Marketing (Zeitung, Fernsehen, Merchandising etc.)

Vorsicht: Diese 9 fatalen Fehler auf deinem Blog kosten dich tausende Leser und Kunden

Welche das sind und wie du sie vermeidest? Verrate ich dir per Mail!



Blog erstellen: badget1

Schritt 1: Bau dir dein Personal Branding auf

In vielen Blog-Tutorials geht es darum, ein Thema zu finden.

Meiner Meinung nach ist das aber zu kurz gedacht.

Denn nur, weil du ein Thema interessant findest, heißt das noch lange nicht, dass es dort draußen irgendjemanden gibt, der auch bereit ist deine Artikel zu lesen. Vielmehr geht es darum, dir zu überlegen

  • welchen Mehrwert du bieten kannst,
  • wem du diesen Mehrwert bieten kannst
  • und welche genauen Themenfelder dies umfasst.

Deshalb ist die richtige Vorarbeit entscheidend für den Erfolg deines Blogs.

Finde deinen persönlichen Mehrwert

Egal, ob du ein erstklassiger Programmierer, ein Hundeflüsterer oder möglicherweise ein ausgezeichneter Koch bist – es steht außer Frage, dass es da draußen jemanden gibt, der mindestens genauso gut oder besser ist als du.

Dennoch ist die Mischung an Fähigkeiten zum einen von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich und zum anderen zusätzlich von deiner Persönlichkeit geprägt. Dein persönlicher Mehrwert beschränkt sich also nicht auf deine Fähigkeiten, sondern setzt sich aus Dingen wie

  •     deinen Fähigkeiten
  •     deinen Wertvorstellungen
  •     deinen Erfahrungen
  •     deinen Stärken
  •     deiner Motivation und deinen persönlichen Beweggründen
  •     deinem Wissen
  •     deinem Netzwerk
  •     deiner Persönlichkeit

und vielem mehr zusammen. Ich nenne diese Mischung das Mojo.

Genauso offensichtlich wie es also ist, dass es Menschen gibt die genauso gut oder besser sind als du, genauso unwahrscheinlich ist es, dass jemand über dasselbe Mojo verfügt.

Deswegen ist es entscheidend, dass du dir über deine eigenen Fähigkeiten, Stärken und die Rolle deiner Persönlichkeit bewusst wirst, bevor du damit beginnst dich um deine Sichtbarkeit zu kümmern.

Finde deine Zielgruppe

Nur wenn du deine Zielgruppe wirklich verstehst, ihre Probleme, Herausforderungen und Hindernisse kennst, kannst du Inhalte schaffen, die auch wirklich gebraucht und gelesen werden.

Bevor du dich mit den Fragen und Problemen deiner Zielgruppe beschäftigst, musst du aber erstmal herausfinden, wer überhaupt deine Zielgruppe ist. Dabei können dir folgende Fragen weiterhelfen:

  • Wer könnte von deinem Mojo profitieren?
  • Für wen möchtest du selber überhaupt schreiben?
  • Welche der Personen auf die beides zutrifft, bringen dich und deinen Expertenblog weiter?f

Themen & Suchbegriffe

In den letzten Schritten hast du deinen Mehrwert definiert und deine Zielgruppe abgesteckt.

Daraus machen wir jetzt konkrete Themen und Suchbegriffe, mit denen wir später weiterarbeiten können.

Je genauer du deine Themen formulierst, umso leichter fällt es dir später neue Content-Ideen zu finden. Außerdem erhöhst du damit natürlich deinen Wiedererkennungswert und grenzt dich von der Konkurrenz ab.

Ich empfehle dir, dich bereits bei der Auswahl deiner Themen mit den dazugehörigen Suchbegriffen zu beschäftigen. Somit stellst du von Anfang an sicher, dass es eine Nachfrage nach deinen Artikeln gibt. Suchbegriffe findest du, indem du eines der folgenden Tools verwendest:

Die Vorgehensweise ist bei jedem dieser Tools gleich: Du gibst einfach dein gewähltes Thema ins entsprechende Suchfeld ein und bekommst innerhalb weniger Sekunden Informationen zu deinem Suchbegriff angezeigt.

Blog erstellen: blog erstellen


Für dich ist dabei in erster Linie die Spalte mit dem Suchvolumen (Vol.) interessant, da sie Aufschluss darüber gibt, wie häufig ein Begriff pro Monat gesucht wird. Darüberhinaus gibt dir die SEO-Difficulty (SD) aufschluss darüber, wie hart ein Begriff umkämpft ist.

Deine idealen Suchbegriffe haben daher ein hohes Suchvolumen und eine geringe SEO-Difficulty. Probiere am besten etwas mit Synonymen und Variationen deiner Begriffe herum, um gute Suchbegriffe zu finden.

In der folgenden Tabelle findest du Themen, Suchbegriffe und Content-Beispiele für meine Personal Brand, Digitales Mojo:

ThemaKeywordContent-Beispiel
Eine WordPress-Seite betreibenwordpress lernenWordPress SEO: 13 wichtige Tipps, die du sofort umsetzen solltest
Bessere Blogartikel schreibenblogartikel schreibenÜberschriften schreiben, an denen niemand vorbeikommt – 11 Tipps
Personal Brandingpersonal branding aufbauenPersonal Branding: Der Leitartikel zum Aufbau deiner eigenen Marke

Diese drei Themenfelder definieren gewissermaßen mein Hauptthema – nämlich Expertenblogs.

Finde einen Blognamen und eine Domain

Natürlich braucht dein Blog noch einen Namen und eine gleich lautende Domain. Hierbei hast du zwei Möglichkeiten:

Du verwendest deinen eigenen Namen als Domain und Blognamen:

  • Wenn dein Name leicht zu merken ist und keine komplizierten Schreibweisen aufweist, sind das gute Grundvoraussetzungen dafür, deinen Namen als Blognamen zu verwenden.
  • Hast du einen sehr verbreiteten Namen wirst du dich allerdings schwertun, eine passende Domain zu finden.
  • Eigennamen haben zudem den Nachteil, dass der Name nichts darüber aussagt, worum es auf deinem Blog geht.

Oder du erfindest einen neuen Namen für deinen Blog. Dabei solltest du folgendes beachten:

  • Je kürzer der Name, desto besser.
  • Vermeide Umlaute, sie führen in Domainnamen und E-Mail-Adressen zu Problemen.
  • Stelle sicher, dass erkennbar ist, worum es auf deinem Blog geht.
  • Achte darauf, dass du dich mit deinem Namen thematisch nicht zu sehr einschränkst.

Ob Domains noch frei sind oder ob du dadurch möglicherweise Markenrechte verletzt, kannst du zum Beispiel bei Markenchk.de überprüfen.

Tipp: Im Artikel Personal Branding: Der Leitartikel zum Aufbau deiner eigenen Marke, habe ich alles zusammengetragen was du zum Aufbau des Personalbrandings für deinen Expertenblog wissen musst.


Schritt 2: WordPress-Blog installieren und einrichten

Finde den richtigen Webhoster

Wenn du den passenden Namen und eine Domain gefunden hast, geht es daran den richtigen Hosting-Anbieter zu finden.

Baukastensysteme wie BlogspotWordPress.comTumblrWix oder Jimdo sind verlockend, weil du einfach anfangen kannst zu schreiben und dich nicht um die Technik kümmern musst. Leider haben diese Dienste gravierende Nachteile:

  • Der Funktionsumfang bei der Erstellung deiner Seite ist stark eingeschränkt.
  • Du musst teilweise mit relativ hohen Kosten rechnen.
  • Da viele Anbieter ihre Server in den USA haben, sind diese Dienste im Hinblick auf die DSGVO nicht mehr bedenkenlos nutzbar.

Ich empfehle dir stattdessen, dir ein Webhosting-Paket zu buchen und deinen Blog dort zu betreiben. Der technische Aufwand ist zwar etwas höher, lässt sich aber mit etwas Übung in den Griff bekommen.

Die folgende Auswahl an Webhostern bieten Server mit Standort in Deutschland:

Für den Anfang solltest du darauf achten, dass dein gebuchtes Webhosting-Paket folgende Mindestanforderungen erfüllt:

  • PHP 7.4
  • WordPress 5.4-Kompatibilität
  • Mindestens eine MySQL-Datenbank
  • Ein SSL-Zertifikat
  • Unbegrenzter Traffic
  • Eine Domain

Installiere und konfiguriere WordPress

Hast du dein Hosting-Paket gebucht, kannst du mit der Installation und Einrichtung von WordPress anfangen.

Die Installation von WordPress dauert etwa eine halbe Stunde. Dazu sind folgende Schritte notwendig:

  1. Die Domain auswählen und zuweisen
  2. Ein SSL-Zertifikat einrichten
  3. Eine sichere Umgebung für WordPress erstellen
  4. Die Datenbank anlegen und einrichten
  5. WordPress herunterladen und entpacken
  6. Die wp-config.php anpassen
  7. Die Installationsdateien hochladen
  8. Ausführen des WordPress-Installationsskripts

Lege die wichtigsten Seiten an

Es gibt bestimmte Seiten, die jede Website und jeder Blog haben sollte. Dazu zählen:

  • Startseite: Die Startseite ist die oberste Seite in der Seitenhierarchie. Sie ist eine der wichtigsten Seiten deines Blogs hat deshalb auch einen einzigartigen Aufbau.
  • Impressum: Vereinfacht ausgedrückt steht in einem Impressum, wer für den Inhalt einer Webseite verantwortlich ist. In Deutschland ist ein Impressum für Webseitenbetreiber verpflichtend, weshalb du jede Menge Generatoren zum Erstellen eines Impressums findest. Ein Beispiel ist der Impressum-Generator von e-Recht24.
  • Datenschutzerklärung: Sobald du mit deiner Seite personenbezogene Daten erhebst und verarbeitest, ist eine Datenschutzerklärung verpflichtend. Ähnlich wie beim Erstellen eines Impressums gibt es auch hierfür entsprechende Datenschutz-Generatoren.
  • Über-Mich-Seite: Die Über-Mich-Seite ist zwar nicht rechtlich bindend, aber ein eines der wichtigsten Werkzeuge für dein Personal Branding. Außerdem trägt sie dazu bei dass dein Blog authentischer und persönlicher wirkt.
  • Kontaktseite: Die Kontaktseite enthält eine oder mehrere Möglichkeiten, um Kontakt mir dir aufzunehmen. Üblicherweise findet man hier ein Kontaktformular.

Seiten kannst du anlegen, indem du im WordPress-Adminbereich in der linken Seitenleisten auf Seiten und dann auf Erstellen klickst.

Finde ein passendes WordPress-Theme

Hast du die Grundeinstellungen für WordPress vorgenommen, geht es schließlich noch ans Design!

Bei jeder WordPress-Installation sind drei Standard-Themes vorinstalliert. Wenn du auf der Suche nach einem kostenlosen WordPress-Theme bist, solltest du es auf WordPress.org versuchen. Mit mehr als 3885 kostenlosen Themes ist es die größte kostenlose Theme-Sammlung.

Blog erstellen: wordpress blog theme installieren 1 1

Um Themes über das Theme-Archiv zu installieren, klickst du einfach in der linken Seitenleite auf Design > Themes und dann auf den Button mit der Beschriftung Hinzufügen. Im folgenden Fenster kannst du das Theme-Archiv durchsuchen und dir beliebig viele Themes kostenlos installieren.

Sei dir dabei bewusst, dass diese kostenlosen Themes niemals an den Funktionsumfang von Premium-Themes herankommen.

Tipp: Im Artikel WordPress lernen für Einsteiger und Fortgeschrittene habe ich die wichtigsten Infos für deinen WordPress-Einstieg gesammelt.


Schritt 3: Den ersten Blogartikel schreiben

Nachdem du WordPress installiert und eingerichtet hast, geht es auch bereits an das Schreiben deines ersten Blogartikels.

Dazu greifst du auf deine Vorarbeit aus dem ersten Schritt zurück und beginnst damit, Artikel für deine Haupt-Keywords zu schreiben.

Später kannst du diese Inhalte mit spezifischeren Posts ergänzen, die dein Haupt-Themen unterstützen. Daraus ergibt sich im Laufe der Zeit eine Inhalts-Architektur, die sich in den letzten Jahren bewährt hat und ungefähr so aussieht:

Blog erstellen: WordPress lernen

Wähle dein Fokus-Keyword und Keyword-Variationen

Besucher, die über Suchmaschinen auf deine Seite kommen, machen bei den meisten Webseiten einen großen Teil des Traffics aus. Digitales Mojo eingeschlossen.

Daher ist es wichtig, dass du jeden Artikel auf einen passenden Suchbegriff optimierst. Bevor du mit dem Schreiben eines Artikels loslegst führst du daher erstmal eine Keyword-Recherche durch und suchst dir

  • ein Fokus-Keyword
  • und einige Neben-Keywords.

Wenn du der Reihe nach vorgegangen bist, sollte dein Fokus-Keyword ja bereits stehen und du musst dich nur noch auf die Suche nach Neben-Keywords machen. Das können zum Beispiel Synonyme, andere Schreibweisen oder Unterthemen deines Suchbegriffs sein. Auch hierfür kannst du natürlich die oben genannten Keyword-Tools verwenden.

Führe eine ausführliche Recherche durch

Das Fundament für großartigen Content ist eine ausführliche Recherche.

Erst durch tiefe und ausgiebige Suche findest du die tollen Ideen, die du in deinen Inhalt einfließen lassen kannst und die ihn tiefgründig machen.

Dafür nimmst du zuerst deine Fokus-Keyword zur Hand und scannst die Ergebnisse auf den ersten Seiten bei Google. Wenn du besonders ehrgeizig bist, kannst du dir auch noch die Ergebnisse für deine Neben-Keywords anschauen.

Doch das reicht noch nicht. Die meisten Menschen recherchieren nämlich nur via Google. Und weil das alle machen, haben sie auch alle die selben Ideen zur Verfügung. Du solltest aber die Extrameile gehen und dir auch noch andere Quellen anschauen. Zum Beispiel:

  • Bücher
  • Magazine
  • Podcasts
  • YouTube
  • Infografiken
  • Statista

Erstelle eine Struktur für deinen Artikel

Aus deiner Sammlung an Inhalten erstellst du nun eine Struktur aus Zwischenüberschriften.

Ich empfehle dir dabei dich maximal auf zwei Ebenen zu beschränken, damit dein Artikel schön übersichtlich bleibt.

An dieser Stelle entscheidest du auch, welche Unterthemen es in deinen Artikel schaffen und kannst bereits Schwerpunkte setzen.

Füge Bilder und Videos ein

Das  Gehirn verarbeitet visuelle Inhalte sehr viel schneller als Text. Füge deshalb Bilder und Videos in deinen Blogartikel ein, um das Interesse deiner Leser länger aufrechtzuerhalten.

Falls dir die Produktion eigener Bilder das zu  aufwändig ist oder dir das künstlerische Talent fehlt, sind Stockfotos eine gute Alternative. Neben Plattformen, die kostenpflichtige Stockfotos anbieten gibt es mittlerweile auch einige Plattformen für lizenzfreies, kostenfrei verwenbares Bildmaterial.

Noch besser ist es natürlich, deine Artikel mit Videos aufzuwerten. Video-Inhalte machen deine Inhalte im Grunde audio-visuell erlebbar und verbessern das Nutzererlebnis daher spürbar. Aus urheberrechtlicher Sicht kannst du auch fremde YouTube-Videos bedenkenlos in deinen Blogartikeln verwenden, wenn du keine Möglichkeit hast selber in die Produktion zu gehen. Wichtig ist dabei, dass die Videos an ihrem Standort auf YouTube verbleiben.

Formatiere deinen Blogartikel

Meistens überfliegen Leser deinen Blogartikel, bevor sie ihn komplett lesen. Dabei gibt es eigentlich nichts schlimmeres, als wenn dein Text nur aus einem einzigen, riesigen Absatz besteht

Benutzerfreundlicher ist es, wenn du es deinem Leser leicht machst, deinen Text zu verstehen. Das erreichst du, indem du

  • aussagekräftige Zwischenüberschriften schreibst,
  • kürzere Absätze verwendest
  • und mit Bulletpoints arbeitest.

Achte dabei darauf, einen halbwegs einheitlichen Stil durch deinen Artikel zu ziehen.

Schreibe eine Überschrift

Die meisten deiner Leser scannen täglich hunderte Blogartikel. Dabei überfliegen sie maximal ein Vorschaubild, eine Zeile Text – und die Überschrift. All das spielt sich in Sekundenbruchteilen ab.

Deine Überschrift hat nur einen einzigen Job: Sie muss auf den ersten Blick zu überzeugen und den Leser in den Text hineinziehen.

Deshalb ist die Überschrift deines Blogposts entscheidend für den Erfolg des Artikels und du solltest ruhig etwas Zeit und Hirnschmalz in eine gute Überschrift investieren.

Optimiere deinen Artikel für Suchmaschinen

Schließlich opttimierst du deinen Artikel noch auf deine Haupt- und Neben-Keywords. Bei der SEO-Optimierung deines Artikels können dir SEO-Plugins wie Yoast SEO oder RankMath helfen.

Dazu gibst du deine Suchbegriffe aus dem ersten Schritt einfach in das dafür vorgesehene Feld ein und bekommst dann Tipps für die Optimierung deines Artikels. Hier zum Beispiel in Rankmath:

Blog erstellen: blog erstellen 1


Kontrolliere die Rechtschreibung

Der letzte Punkt beim Blogartikel schreiben ist die Rechtschreibung. Ist er inhaltlich richtig, gut verständlich und frei von Rechtschreibfehlern?

Vereinzelte, kleine Fehler sind zwar menschlich, dennoch stören gerade Rechtschreibfehler den Lesefluss.

Tipp: Wie du überragende Blogartikel schreibst, habe ich unter Blogartikel schreiben für dich zusammengefasst.

Fazit: Blog erstellen

Du hast alle Schritte ausgeführt und der erste Blogartikel steht?

Herzlichen Glückwunsch, du hast eben das Fundament für deinen eigenen, erfolgreichen Blog gelegt.


Doch die schwierigste und härteste Aufgabe liegt noch vor dir: Langfristig gute Inhalte zu erstellen und deinen Blog bekannt zu machen. Abonniere gern meinen Newsletter, um auch weiterhin am Ball zu bleiben und viele weitere Tipps zu erhalten, um deinen Blog besser zu machen.

Sind noch Fragen offen geblieben? Dann schreib es gern in die Kommentare! 🙂


Hi ich bin Andy, der Gründer von Digitales Mojo. Digitales Mojo ist aus meinem festen Glauben heraus entstanden, dass jeder von uns Wissen und Fähigkeiten in sich trägt, um das Leben anderer besser und lebenswerter zu machen.

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