Du willst deinen eigenen Blog erstellen.
Doch du weißt nicht, wo du anfangen sollst und in deinem Kopf kreisen tausende Fragen:
- Ist ein Blog das Richtige für mich?
- Worüber soll ich schreiben?
- Was kostet ein Blog?
- Kann man auch kostenlos einen Blog erstellen?
- Welche Blog-Plattform soll ich verwenden?
- Und wie bekomme ich überhaupt Besucher?
- Kann ich als Blogger Geld verdienen?
Keine Panik! In dieser Anleitung beantworte diese und weitere Fragen. Ich zeige dir Schritt für Schritt, wie du ganz einfach deinen eigenen Blog erstellen kannst.
Schritt 1: Eine Blog-Plattform auswählen
Zuerst geht es darum, die richtige Blog-Plattform zu finden.
INFO
Die Blog-Plattform ist die technische Grundlage deines Blogs. Sie ermöglicht es dir als Blogger, dynamische und interaktive Blogbeiträge aus Texten, Bildern, Videos und andere Medien zu erstellen. Verschiedene Blog-Plattformen haben jeweils ihre Vor- und Nachteile.
- Kostenlose oder Freemium Blog-Plattformen: Diese Blog-Plattformen bieten dir eine einfache und kostenlose Möglichkeit, einen Blog zu starten. Häufig sind Funktionsumfang und Leistung aber eingeschränkt oder lassen sich gegen monatliche Beträge freischalten. Oder du musst mit unfreiwilligen Werbeeinblendungen leben. Beispiele für Free oder Freemium Blog-Plattformen sind WordPress.com, Blogger und Medium.
- Selbst gehostete Blog-Plattformen: Um einen Blog selbst zu hosten, ist zunächst ein entsprechendes Webhosting-Paket erforderlich. Auf diesem Webspace wird dann ein Content-Management-System (kurz CMS) oder eine Blog-Software installiert. Selbst gehostete Blog-Plattformen bieten dir viel Flexibilität und Kontrolle über das Design und die Funktionalität des Blogs. Beispiele sind WordPress.org oder Ghost.
- Baukasten-Systeme: Baukasten-Systeme wurden in erster Linie für Unternehmen geschaffen, die unkompliziert eine Website aufbauen wollen. Natürlich kannst du diese Plattformen aber auch verwenden, um einen Blog zu betreiben. Wix und Jimdo sind Beispiele für solche Plattformen.
- Microblogging-Dienste und soziale Netzwerke: Microblogging-Dienste sind für kurze, schnelle Posts gedacht und fördern die Interaktion mit anderen Nutzern. X (ehemals Twitter) und Tumblr sind bekannte Beispiele. In der Zwischenzeit haben sich auch soziale Netzwerke wie Instagram oder Facebook als Blog-Plattformen etabliert und werden verwendet, um blogähnliche Inhalte zu teilen.
INFO
Für diese Anleitung buchen wir uns ein Webhosting-Paket und installieren WordPress als Blog-Plattform.
Das ist auch die Variante, die ich dir empfehle.
Warum?
- Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis: Selbstgehostet Blog-Plattformen sind vergleichsweise günstig. Für den Anfang fallen lediglich Kosten für Webhosting und Domain an. So kommst du lange Zeit für einen monatlichen Betrag um die 5 Euro aus.
- Unbegrenzte Erweiterbarkeit: Deine selbstgehostete Blog-Plattform lässt sich bis ins unendliche erweitern und in jede Richtung weiterentwickeln. Keine Freemium Blog-Plattform und kein Homepage-Baukasten bietet dir einen derartigen Funktionsumfang.
- Werbefreiheit: Kostenpflichtige Webhosting-Pakete kommen grundsätzlich ohne Werbeeinblendungen aus. Und wenn du dich tatsächlich doch dazu entscheidest Werbung zu schalten, wirst du dafür bezahlt.
Und keine Sorge: Der technische Aufwand lässt sich mit etwas Übung und den richtigen Anleitungen in den Griff bekommen und ist vertretbar 🙂
Schritt 2: Einen Hosting-Anbieter auswählen
Damit dein Blog im Internet erreichbar ist, benötigst du zwei Dinge:
Eine Domain und Webspace.
Dafür kannst du verschiedene Anbieter wählen. Am einfachsten ist es jedoch, beides aus einer Hand zu erwerben.
Vorsicht: Billighoster wie z. B. IONOS, DomainFactory, HostEurope, Strato oder One.com locken mit günstigen Preisen. Letztendlich musst du dafür aber deutliche Abstriche machen. Zum Beispiel durch Ausfälle, langsame Ladezeiten und schlechten Kundenservice. Daher lohnt es sich, ein paar Euro mehr für gutes Webhosting auszugeben.
Gute Erfahrungen habe ich mit diesen Webhostern gemacht:
Die einzelnen Schritte der Installation zeige ich dir anhand eines Webhosting-Pakets von webgo.
Warum webgo?
- Der Tarif CMS Pro enthält alles, was das Bloggerherz begehrt.
- Die Erreichbarkeit der Server ist sehr hoch und der Kundensupport blitzschnell und superfreundlich.
- Du bekommst 40 GB Speicherplatz, eine unbegrenzte Anzahl an Datenbanken, kostenlose SSL-Zertifikate und eine Domain.
- Als Neukunde sind die ersten 6 Monate kostenlos. Du zahlst danach nur 4,95 € pro Monat. Wenn du während des Bestellvorgangs den Gutscheincode „digitalesmojo“ (ohne Anführungszeichen) eingibst, bekommst du sogar nochmal 10 € Rabatt. Das sind im ersten Jahr umgerechnet weniger als 2 Euro pro Monat!
Falls du also noch keinen Webspace hast, ist webgo eine Überlegung wert 🙂
Webgo bietet eine 1-Klick-Installation an. Damit hast du WordPress innerhalb von nur 5 bis 10 Minuten ratzfatz installiert.
Wenn du die Technik hinter deinem Blog verstehen willst, kannst du WordPress auch von Hand installieren.
Schritt 3: WordPress installieren
Hast du deinen Webspace gebucht? Dann kannst du mit der Installation von WordPress anfangen.
INFO
Was ist WordPress?
WordPress ist ein kostenloses Content-Management-System. WordPress erlaubt es dir, ohne großen Aufwand oder umfangreiche technische Vorkenntnisse eine Website zu erstellen. Mit 39 % ist WordPress die weltweit am meisten genutzte Plattform für Websites. WordPress verfügt über eine riesige Auswahl an Vorlagen und Erweiterungen. Somit kannst du deinen Blog ganz nach deinen Vorstellungen aufbauen.
Obwohl WordPress.com auf derselben Technologie wie WordPress.org basiert, gibt es Unterschiede. WordPress.com bietet weniger Flexibilität und weniger Funktionen. Die Gestaltungsfreiheit deiner Website ist erheblich eingeschränkt. Aus diesem Grund empfehle ich dir WordPress.org.
Schritt 1: In den webgo Webspace-Admin einloggen
Logge dich zunächst unter https://login.webgo.de ein. Wähle den Vertrag aus, für den du WordPress installieren willst.

Klicke anschließend in der Übersicht auf den orangenen Button mit der Aufschrift „webgo Webspace-Admin“.
Schritt 2: SSL-Zertifikat einrichten
Anschließend richten wir zuerst das SSL-Zertifikat ein.
INFO
Was ist WordPress?
WordPress ist ein kostenloses Content-Management-System. WordPress erlaubt es dir, ohne großen Aufwand oder umfangreiche technische Vorkenntnisse eine Website zu erstellen. Mit 39 % ist WordPress die weltweit am meisten genutzte Plattform für Websites. WordPress verfügt über eine riesige Auswahl an Vorlagen und Erweiterungen. Somit kannst du deinen Blog ganz nach deinen Vorstellungen aufbauen.
Obwohl WordPress.com auf derselben Technologie wie WordPress.org basiert, gibt es Unterschiede. WordPress.com bietet weniger Flexibilität und weniger Funktionen. Die Gestaltungsfreiheit deiner Website ist erheblich eingeschränkt. Aus diesem Grund empfehle ich dir WordPress.org.
Ein SSL-Zertifikat garantiert eine verschlüsselte Verbindung zwischen deiner Webseite und dem Besucher. Es ist an dem vorangestellten https:// vor der URL und dem grünen Schloss in der Adresszeile erkennbar. Seit man im Browsern vor Seiten ohne Verschlüsselung gewarnt wird, ist ein SSL-Zertifikat unumgänglich.
Öffne dazu im Backend von webgo den Menüpunkt „Paket-Verwaltung“ -> „SSL“. Klicke auf den grünen Button mit dem Schriftzug „SSL anlegen“.

Anschließend musst du ein paar Einstellungen vornehmen:

- SSL Modus: Wähle hier „Mit Let’s Encrypt generieren“ aus.
- Domain: Wähle deine Domain aus, für die das Zertifikat ausgestellt werden soll. Nimm auf jeden Fall die Version mit vorangestelltem www.
- Drei Häkchen: Bei den drei Checkboxen handelt es sich um unterschiedliche Einstellungen. Ich empfehle dir, alle zu setzen.
- E-Mail: Hier schreibst du noch deine E-Mail-Adresse rein.
Alle anderen Felder kannst du leer lassen.
Anschließend scrollst du nach unten. Klicke hier auf den grünen Button mit der Aufschrift „ANLEGEN“.
Jetzt wird dein SSL-Zertifikat erstellt. Das kann einige Minuten dauern.
Schritt 3: Installation von WordPress starten
Sobald dein SSL-Zertifikat steht, installieren wir WordPress.
Wähle dafür im Backend von webgo in der linken Spalte unter „Paket-Verwaltung“ den Menüpunkt „1Click Install“.

Klicke anschließend in der letzten Spalte bei „WordPress“ auf das kleine Symbol mit dem Stift.
Nun musst du noch einige Einstellungen für deine Installation vornehmen:

- Domain: Wähle hier deine Domain aus der Liste.
- Pfad zu Zielverzeichnis: Hier trägst du das Verzeichnis für deine Installation ein.
- Domain auf Installationsverzeichnis weiterleiten: Diesen Haken solltest du auf jeden Fall setzen. Damit leitet deine Domain auf das Verzeichnis weiter, in dem WordPress installiert ist.
- Blog-Titel: Lege hier einen Titel für deinen Blog fest.
- E-Mail Adresse: Schreibe hier deine E-Mail-Adresse rein.
- WordPress-Passwort: Hier legst du ein Passwort für WordPress fest.
- WordPress-Benutzer: Hier legst du einen Benutzernamen für WordPress fest.
- Passwort: Hier trägst du ein Passwort für die Datenbank ein.
- Passwort (für Hauptbenutzer): Trage hier ein Passwort für den Hauptbenutzer ein. Dieses Feld erscheint nur, wenn du deine erste Datenbank erstellst. Dann wird gleichzeitig auch ein Hauptbenutzer angelegt. Mit diesem kannst du später auf alle Datenbanken zugreifen.
Anschließend klickst du auf „INSTALLIEREN“.
TIPP
Wenn du eine neue Domain registriert hast, dauert es einige Zeit, bis deine Website erreichbar ist. Das liegt daran, dass die DNS-Einstellungen weltweit veröffentlicht werden müssen. Normalerweise ist das innerhalb von 24 Stunden abgeschlossen. Deshalb ist es normal, wenn deine Domain direkt nach der Bestellung noch nicht erreichbar ist und den Fehler „Website nicht erreichbar“ anzeigt.
Alle weiteren Schritte sind erst möglich, wenn deine Domain erreichbar ist. Versuche es einfach in ein paar Stunden nochmal.
Jetzt musst du etwas warten.
Wenn die Installation abgeschlossen ist, bekommst du ein Fenster mit Informationen zu deiner WordPress-Installation und deinen Zugangsdaten angezeigt.
TIPP
Speichere dir auf jeden Fall die angezeigten Zugangsdaten ab. Du hast später keine Möglichkeit mehr, diese irgendwo abzurufen.
Schritt 4: Den WordPress-Blog einrichten
Damit steht deine Website. Allerdings sieht diese nicht gerade einladend aus.
Deshalb nehmen wir nun noch einige wichtige Einstellungen im Backend von WordPress vor.
Dazu rufst du zunächst eine der folgenden URLs auf:
- https://deinewebsite.de/wp-admin
- http://deinewebsite.de/wp-login.php
Jetzt kannst du dich mit deinen zuvor festgelegten Zugangsdaten einloggen.
Installiere die wichtigsten Plugins
Zunächst installieren wir die wichtigsten WordPress-Plugins, die auf keiner Website fehlen sollten.
INFO
Plugins sind Erweiterungen, die den Funktionsumfang von WordPress zum Teil erheblich erweitern. Aktuell gibt es über 60.000 kostenlose Plugins. Daneben gibt es zahlreiche kostenpflichtige Plugins. Manche sind ganz nett, an anderen führt kaum ein Weg vorbei.
Deine installierten Plugins und die Möglichkeit, neue zu installieren findest du im Backend unter dem Menüpunkt Plugins.
Die bereits vorhandenen Plugins Akismet und Helly Dolly kannst du direkt löschen. Beide sind für uns nicht zu gebrauchen.
Im Laufe der Zeit habe ich unzählige Plugins ausprobiert. Die folgende Auswahl deckt nach meiner Erfahrung die Grundbedürfnisse jeder neuen Website ab:
- RankMath SEO
- Borlabs Cookie
- Shariff Wrapper
- WebP Express
- Antispam Bee
- Formidable
- WP Rocket
- Subscribe to Comments Reloaded
Lege die wichtigsten Seiten an
Es gibt bestimmte Seiten, die jede Website haben sollte. Im nächsten Schritt legen wir deshalb die wichtigsten Seiten an.
INFO
Seiten sind für Inhalte gedacht, die keine Artikel deines Blogs sind. Seiten können nicht mit Kategorien und Schlagwörtern ausgestattet werden. Sie haben auch keinen Autor und kein Datum. Zudem erscheinen sie nicht automatisch im Feed.
Seiten kannst du anlegen, indem du in der linken Seitenleisten auf Seiten und dann auf Erstellen klickst.
Bei der Installation legt WordPress eine Beispiel-Seite an. Diese kannst du ohne schlechtes Gewissen löschen.
Lege anschließend die folgenden Seiten an:
- Startseite: Die Startseite ist eine der wichtigsten Seiten und hat einen einzigartigen Aufbau.
- Impressum: In einem Impressum steht, wer für den Inhalt einer Webseite verantwortlich ist. In Deutschland ist es für Betreiber von Webseiten Pflicht. Deshalb findest du jede Menge Generatoren zum Erstellen eines Impressums.
- Datenschutzerklärung: Sobald du personenbezogene Daten erhebst, ist eine Datenschutzerklärung verpflichtend. Ähnlich wie beim Erstellen eines Impressums gibt es auch hierfür Datenschutz-Generatoren.
- Über-Mich-Seite: Die Über-Mich-Seite ist zwar nicht rechtlich bindend, aber wichtig für dein Personal Branding. Außerdem trägt sie dazu bei, dass dein Blog persönlicher wirkt.
- Kontaktseite: Die Kontaktseite enthält eine oder mehrere Möglichkeiten, um Kontakt mit dir aufzunehmen. Manchmal findet man hier ein Kontaktformular.
Finde ein passendes Theme
Hast du die Einstellungen für WordPress vorgenommen? Dann geht es ans Design!
INFO
Themes sind Designvorlagen für WordPress. Sie erlauben es dir, das Aussehen deiner Website mit nur einem Klick auszutauschen. Mit mehr als 3885 kostenlosen Themes, findest du auf WordPress.org die größte kostenlose Sammlung an Themes. Daneben existieren zahlreiche kostenpflichtige Varianten.
Um Themes zu installieren, klickst du einfach in der linken Seitenleite auf Design > Themes. Anschließend klickst du auf den Button mit der Beschriftung Hinzufügen. Im folgenden Fenster kannst du das Archiv durchsuchen und dir beliebig viele Themes kostenlos installieren.

Schritt 5: Den ersten Blogartikel schreiben
Und das war’s auch schon! Du bist jetzt der stolze Besitzer eines eigenen Blogs.
Ich weiß, aller Anfang ist schwer. Deshalb sind hier noch fünf Tipps, damit dein erster Artikel ein voller Erfolg wird:
Tipp 1: Leg deinen Perfektionismus ab
Viele Blogger machen sich am Anfang zu viele Gedanken darüber, wie man einen erfolgreichen Blog aufbaut. Das Ziel deines ersten Blogposts ist es allerdings nicht, den Blog über Nacht berühmt zu machen. Stattdessen geht es darum, dich an das Schreiben zu gewöhnen und es zu schaffen, den ersten Blogartikel auf die Beine zu stellen.
Tipp 2: Mach eine ausführliche Recherche
Recherche.
Sie ist das Fundament für großartige Inhalte.
Erst durch tiefe und ausgiebige Suche findest du die großartigen Ideen. Diese kannst du in deinen Inhalt einfließen lassen und ihn so tiefgründiger machen. Die meisten Menschen recherchieren allerdings nur via Google. Und weil das alle machen, haben sie auch alle dieselben Ideen zur Verfügung. Deshalb sehen die meisten Blogartikel ähnlich aus.
Es lohnt sich deshalb, die Extrameile zu gehen und dir auch noch andere Quellen anzuschauen. Zum Beispiel:
- Bücher
- Magazine
- Podcasts
- YouTube
- Infografiken
- Statista
Tipp 3: Verwende eine aussagekräftige Überschrift
Die meisten deiner Leser scannen täglich hunderte Blogartikel. Dabei überfliegen sie maximal ein Vorschaubild, eine Zeile Text und die Überschrift. All das spielt sich in Bruchteilen einer Sekund ab.
Dabei ist deine Überschrift viel mehr als eine langweilige Zusammenfassung des Inhalts. Sie muss direkt ins Auge fallen. Den Leser vom weiterscrollen abhalten. Ihn in den Text hineinziehen.
Deshalb habe ich im Artikel Überschriften schreiben, über die garantiert niemand hinweg scrollt 11 Tipps für bessere Überschriften für dich gesammelt.
Tipp: 4: Optimiere deinen Blogartikel für Suchmaschinen
Suchmaschinenoptimierung ist der Schlüssel zu nachhaltigen Besuchern und Einnahmen.
Ziel der Suchmaschinenoptimierung ist es, deine Website für bestimmte Suchanfragen auffindbar zu machen.
Grundlage für die Optimierung von Blogartikeln für Suchmaschinen ist die Recherche von Suchbegriffen. Hierfür werden sogenannter Keyword-Tools verwendet.
Tipp 5: Nutze Anleitungen
Es gibt zahlreiche Anleitungen im Internet, die dir dabei helfen, deine Fähigkeiten im Schreiben von Blogartikeln zu verbessern. Nutze diese, um dich weiterzubilden. So kannst du deine Artikel immer etwas besser zu machen.
Eine wachsende Auswahl an Tipps und Anleitungen findest du zum Beispiel in der Kategorie Blogger werden.
Tipp 6: Verwende Powerwörter
Powerwörter lösen eine emotionale Reaktion bei deinen Lesern aus. Schon ein einziges dieser Wörter erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass jemand auf deine Überschriften oder Buttons klickt.
Vergleich doch mal die folgenden Überschriften:
| Powerwort | Ohne | Mit |
| überraschend | Unsere Erkenntnisse aus 10 Jahren SEO | Unsere überraschenden Erkenntnisse aus 10 Jahren SEO |
Beim Einsatz dieser Begriffe sind deiner Kreativität keine Grenzen gesetzt. Du kannst sie für jede Art von Text verwenden. Zum Beispiel in Buttons, Überschriften, Listen und so weiter.
Im Artikel 1200+ Powerwörter, die sofort wirken, habe ich deshalb eine ganze Liste dieser Wörter für dich gesammelt.
Tipp 7: Verwende Aufzählungen und Listen
Hast du auch keine Zeit?
Keine Zeit, eine weitere E-Mail zu lesen. Keine Zeit, dir alle Posts auf Instagram genauer anzuschauen. Und eigentlich auch keine Zeit für diesen Artikel (danke, dass du trotzdem bis hierher gelesen hast! 😉
Heute werden wir mit immer mehr Informationen in immer kürzerer Zeit überschüttet. Wir haben keine Zeit mehr, Blogartikel zu lesen wir Romane.
Wir scannen Texte.
Deshalb ist es wichtig, dass die wichtigen Informationen in deinem Text auf einen Blick erkennbar sind.
Aufzählungen sind die Wunderwaffe, um deine Blogartikel lesbarer zu machen. Wie du geniale Aufzählungen schreibst, erkläre ich dir im Artikel Bulletpoints schreiben, die immer ins Schwarze treffen.
Tipp 8: Verwende Bilder und Infografiken
Bilder erwecken deine Inhalte zum Leben und machen Artikel greifbar.
Aber passende Bilder zu finden ist gar nicht so einfach. Außerdem lauern bei fremden Bildern rechtliche Fallstricke. Im schlimmsten Fall führen diese zu teuren Abmahnungen.
Deshalb habe ich im Artikel Die 17 besten kostenlosen Bilddatenbanken für lizenzfreie Fotos Quellen für kostenlose Bilder für dich gesammelt. Diese kannst du ohne schlechtes Gewissen verwenden.
Häufige Fragen
Was ist überhaupt ein Blog?
Ein Blog ist eine Website, die wie ein Online-Journal geführt wird. Das bedeutet, dass Autoren in regelmäßigen Abständen Artikel veröffentlichen. Dabei sind die Inhalte chronologisch sortiert. Im Gegensatz zu einer statischen Website, werden Blogs häufig aktualisiert.
Ein Blog bietet dir die Möglichkeit, deine Gedanken und Ideen mit anderen zu teilen. Du kannst dich mit anderen Menschen vernetzen, die ähnliche Interessen haben. Für deine Leser bietet ein Blog eine Fülle von Informationen zu verschiedenen Themen und die Möglichkeit, mit anderen Lesern und mit dir in Kontakt zu treten.
Blogs können zu verschiedenen Themen geschrieben werden. Zum Beispiel über das Kochen, Reisen, Mode, Technologie. Die Beiträge können aus Texten, Bildern, Videos, Audio-Dateien oder einer Kombination daraus bestehen.
Warum einen Blog erstellen?
Es gibt unzählige Gründe, warum du einen Blog starten solltest. Mir fallen als erstes die folgenden drei ein:
- Du bewegst etwas auf der Welt: Mit deinem Blog löst du die dringendsten Probleme deiner Leser. Damit machst du die Welt Stück für Stück etwas besser.
- Du wirst freier und unabhängiger: Um deinen Blog zu betreiben, musst du nicht in einem stickigen und lauten Büro sitzen. Stattdessen kannst von überall auf der Welt arbeiten.
- Du verdienst Geld: Mit einem Blog kannst du natürlich auch Geld verdienen. Das funktioniert zum Beispiel über Affiliate-Links, Werbebanner und Sposored-Posts oder indem du dich als Experte etablierst und Onlinekurse verkaufst.
Wie kann ich mit meinem Blog Geld verdienen?
Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, wie du mit deinem Blog Geld verdienen kannst. Diese umfassen:
- Bannerwerbung: Hierbei wird ein Werbebanner auf dem Blog platziert, für den man entweder eine Pauschale oder eine Provision pro Klick erhält.
- Affiliate-Marketing: Durch Einbindung von Affiliate-Links in den Blog kann man für jeden Verkauf, der über diesen Link getätigt wird, eine Provision verdienen.
- Kooperationen/Sponsored Posts: Hierbei wird man für das Veröffentlichen eines werbenden Posts bezahlt, meist für ein bestimmtes Produkt oder eine Dienstleistung.
- Verkauf von Links: Links zu anderen Seiten können als Einmalzahlung oder als Miete verkauft werden.
- Eigene Produkte: Hierzu zählen z.B. E-Books oder Online-Kurse.
- VG Wort: Eine Verwertungsgesellschaft für Verlage und Schriftsteller, über die man für bestimmte Inhalte Geld erhalten kann.
- Vorträge/Konferenzen: Durch Halten von Vorträgen oder das Veranstalten von Konferenzen kann man zusätzliches Einkommen generieren.
- Beratung/Coaching: Über den Blog können auch Dienstleistungen wie Beratung oder Coaching angeboten werden.
- Spenden: Eine Möglichkeit ist auch, Spenden über einen PayPal-Button zu sammeln.
Wie viel Geld kann ich als Blogger verdienen?
Als Blogger kannst du ein beträchtliches Einkommen erzielen. Allerdings gilt wie für jedes andere Geschäft: Du musst hart dafür arbeiten. Besonders zu Beginn musst du über lange Zeit viel Mühe in deinen Blog stecken, ohne wirklich Ergebnisse zu sehen. Leider ist das der Punkt, an dem viele angehende Blogger aufgeben.
Wie viel kostet ein Blog?
Am Anfang musst du nur mit regelmäßigen Kosten für deinen Webspace und eine Domain rechnen. Erfahrungsgemäß kommst du hierbei lange mit weniger als 15€ im Monat aus.
Hierbei gehen wir natürlich davon aus, dass du deine Webseite selber hostest, was ich dir auch empfehle. Entscheidest du dich für eine der zahlreichen Cloud-Lösungen, wie zum Beispiel WordPress.com, musst du mit wesentlich höheren Kosten rechnen.
Optional kannst du noch Geld in bestimmte WordPress Plugins oder ein Premium-Theme investieren. Das ist aber kein Muss.
Kann ich kostenlos einen Blog erstellen?
Ja, es gibt Möglichkeiten, dir einen Blog kostenlos zu erstellen.
Wenn du mit ernst mit deinem Blog meinst und Geld verdienen möchtest, ist das aber keine gute Idee:
- Du hast keine kontrolle über Werbeeinblendungen auf deinem Blog oder den Verkauf von Nutzerdaten.
- Gratis-Plattformen bieten nur sehr grundlegende Features an.
- Viele kostenlose Blogplattformen, darunter auch die größten Anbieter Blogger.com und WordPress.com, lassen sich nicht datenschutzkonform nutzen.
Das ist nur ein kleiner Teil der Nachteile, die kostenlose Blogging-Plattformen mit sich bringen.
Wie bekomme ich Besucher?
Als Quellen für Besucher für deinen Blog sind hauptsächlich Suchmaschinen zu nennen. Es gibt daneben aber noch viele weitere Möglichkeiten, wie z. B.:
- Soziale Netzwerke
- Links von anderen Websites
- YouTube
- E-Mails
- Offline Marketing (Zeitung, Fernsehen, Merchandising etc.)
Kann ich auch einen privaten Blog erstellen?
Ja, es ist möglich einen, privaten Blog zu erstellen. Dieser ist dann nur für bestimmte Personen zugänglich. Das Vorgehen ist dasselbe, wie bei einem öffentlichen Blog. Mit dem Unterschied, dass du am Ende ein zusätzliches Passwort über deinen Blog legst.
Warum sollte ich WordPress für meinen Blog verwenden?
Es gibt viele Gründen, die für WordPress als Blog-Plattform sprechen:
- Bedingt durch seinen Marktanteil hat WordPress eine riesige Community. Es gibt tausende Anleitungen zu WordPress im Netz. Wenn du eine Frage hast, hatte sie mit Sicherheit schon irgendjemand vor dir.
- Es gibt unzählige Themes und Plugins für WordPress. Damit kannst du das Design und die Funktionen mit ein paar Klicks anpassen. Und das Beste: Für die meisten brauchst du keine technischen Vorkenntnisse.
- Falls du doch mal Hilfe brauchst findest du hunderte Dienstleister, die sich seit Jahren mit WordPress beschäftigen. Sie helfen dir im Notfall schnell aus der Patsche.
Wie lang sollten meine Blogartikel sein?
Die ideale Länge eines Blogartikels ist abhängig von der Art, dem Thema sowie der Zielsetzung des Artikels.
Ich empfehle dir, Artikel mit mindestens 1000 Wörtern zu schreiben.
Trotzdem sollte Qualität immer vor Quantität gehen. Es ist nicht sinnvoll, einen Artikel unnötig in die Länge zu ziehen, um eine bestimmte Wortanzahl zu erreichen.
Kann ich anonym einen Blog erstellen?
Im deutschsprachigen Raum ist ein Impressum Pflicht. Das bedeutet, dass jede öffentliche Website über ein Impressum braucht. Neben deinem Namen, muss dieses auch Kontaktmöglichkeiten enthalten. Deshalb ist es nicht möglich, einen anonymen Blog zu betreiben.
Darüber hinaus ist das auch nicht sinnvoll. Als Blogger macht deine Persönlichkeit einen wichtigen Teil der Marke aus und ist damit ausschlaggebend für deinen Erfolg.
Kann ich einen Blog ohne Impressum erstellen ?
Nein. Im deutschsprachigen Raum benötigt jede öffentliche Website ein Impressum. Neben dem Betreiber muss dieses auch Kontaktmöglichkeiten enthalten. Deshalb ist es nicht möglich, einen anonymen Blog zu betreiben.
Gibt es Beispiele für erfolgreiche Blogs?
Ja, es gibt viele erfolgreiche deutsche Blogs in verschiedenen Themenbereichen. Hier sind ein paar Beispiele:
- Netzpolitik (https://netzpolitik.org/)
- Eat this! (https://www.eat-this.org/)
- Krautreporter (https://krautreporter.de/)
- Femtastics (https://femtastics.com/)
- Utopia (https://utopia.de/)
- Basic Thinking (https://www.basicthinking.de/)
- Traveldudes (https://www.traveldudes.com/)
- Mit Vergnügen (https://mitvergnuegen.com/)
- Selbständig im Netz (https://www.selbstaendig-im-netz.de/)
- iGNANT (https://www.ignant.com/)
Diese Blogs haben eine große Fangemeinde und haben sich in ihren jeweiligen Bereichen als Experten etabliert.
Was sollte ich beim Erstellen eines Blogs beachten?
Beim Erstellen eines Blogs gibt es viele Dinge zu beachten.
Hier sind einige wichtige Aspekte:
- Zielgruppe: Definiere deine Leser und schreibe für sie. Verstehe ihre Bedürfnisse und Interessen, um wertvolle Inhalte zu erstellen.
- Nische und Thema: Wähle eine Nische und ein Thema, das du gut kennst und über das du gerne schreibst. Es sollte auch genügend Interesse und Nachfrage von deiner Zielgruppe geben.
- Design und Layout: Gestalte deinen Blogs ansprechend und benutzerfreundlich, damit deine Leser sich wohlfühlen und sich leicht zurechtfinden können.
- Content-Strategie: Erstelle eine Content-Strategie, um regelmäßig relevante, informative und ansprechende Inhalte zu produzieren, die deine Zielgruppe ansprechen.
- SEO: Achte auf Suchmaschinenoptimierung, um dein Blog für Suchmaschinen zu optimieren und mehr Traffic zu generieren.
- Soziale Netzwerke: Nutze Soziale Netzwerke, um deine Inhalte zu bewerben und eine Community aufzubauen.
- Kommentare und Feedback: Ermutige deine Leser, Feedback zu geben und Kommentare zu hinterlassen. So kannst du das Engagement und die Interaktion auf deinem Blog fördern.
- Legalität: Achte auf rechtliche Bestimmungen wie Datenschutzgrundverordnung und Impressumspflicht.
Kann ich auch gleich mehrere Blogs auf einmal starten?
In der Theorie kannst du so viele Blogs erstellen wie du möchtest.
Falls du das Ziel hast erfolgreiche Blogs aufzubauen, empfehle ich dir allerdings zunächst mit einem zu starten.
Wenn du zum ersten Mal einen Blog aufbaust, kann es schwierig sein, mehrere Projekte gleichzeitig zu verwalten. Stelle sicher, dass du über genügend Zeit, Erfahrung und Energie hierfür verfügst.
Falls du dennoch mehrere Blogs starten willst, empfehle ich dir, diese als WordPress-Multisite (damit kannst du mehrere WordPress-Seiten mit einem Zugang verwalten) anzulegen.
Sollte ich meinen Blog in mehreren Sprachen anbieten?
Es kann sinnvoll sein, deinen Blog in mehreren Sprachen anzubieten und so die Anzahl deiner Leser zu erweitern.
Allerdings empfehle ich dir, zunächst mit einer Sprache zu beginnen. Abgesehen von der Übersetzungs, brauchst du für den Aufbau eines Blogs in mehreren Sprachen auch mehr Zeit, um deinen Blog bekannt zu machen und zu pflegen.
Technisch kannst du die Mehrsprachigkeit deines Blogs mit dem Plugin WPML umsetzen.
Was muss ich im Hinblick auf die DSGVO bei meinem Blog beachten?
Es gibt einige Dinge, die du beachten solltest, um deinen Blog DSGVO-konform zu gestalten:
- Verwende einen Cookie-Banner, um Einwilligungen für Cookies einzuholen.
- Verhindere, dass IP-Adressen bei Kommentaren gespeichert werden.
- Schließe einen AV-Vertrag mit deinem Hosting-Anbieter ab.
- Lege eine Seite mit einer Datenschutzerklärung an.
- Entferne Gravatare und ersetze diese durch ein eigenes Bild.
- Binde YouTube-Videos DSGVO-konform ein.
Worüber sollte ich am besten schreiben?
Die Auswahl des Themas für deinen Blog hängt davon ab, wer deine Leser sind und welche Interessen sie haben. Deshalb solltest du versuchen herauszufinden, welche Themen für sie interessant sind.
Hier sind einige Tipps, die dir bei der Auswahl des Themas helfen können:
Finde eine Nische: Wähle ein Thema, das du gut kennst und das in deiner Zielgruppe noch nicht ausreichend abgedeckt ist.
Löse Probleme: Überlege, welche Probleme oder Fragen deine Zielgruppe hat. Wie kannst du ihnen mit deinem Blog dabei helfen, sie zu lösen?
Aktuelle Themen: Verfolge aktuelle Trends und Entwicklungen in deinem Fachgebiet. Schreibe darüber auf deinem Blog.
Persönliche Erfahrungen: Teile deine eigenen Erfahrungen, Herausforderungen und Erfolge zu einem bestimmten Thema.
Brauche ich technische Vorkenntnisse, um einen Blog zu erstellen?
Es gibt viele Plattformen, die es auch Anfängern erlauben einen Blog zu erstellen. Grundlegende Kenntnisse in HTML, CSS und anderen Technologien sind jedoch auf jeden Fall hilfreich.
Wie viel Zeit brauche ich für das Erstellen und Pflegen eines Blogs?
Die benötigte Zeit hängt von der Größe deines Blogs und der Häufigkeit der Veröffentlichung neuer Inhalte ab. Um erfolgreich zu sein, solltest du regelmäßig hochwertige Inhalte veröffentlichen und dich auf die Interessen deiner Zielgruppe konzentrieren. Das Erstellen und Pflegen eines Blogs erfordert also Zeit und Engagement.
Wie oft sollte ich neue Inhalte auf meinem Blog veröffentlichen?
Das hängt von deinen Zielen und der Art deines Blogs ab. Einige Blogger veröffentlichen täglich neue Inhalte. Andere posten wöchentlich oder monatlich. Wichtig ist, dass du regelmäßig neue Inhalte veröffentlichst und dass diese hochwertig und relevant für deine Zielgruppe sind.
Ich empfehle dir, dich auf die Qualität deiner Inhalte zu konzentrieren.
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Danke für die detailierten Erklärungen! Mit dem Blognamen ist so ein Ding, ich zerbreche mir gefühlt seit Tagen den Kopf über den richtigen Namen für meinen zukünftigen Blog.