24 Gründe warum du jetzt einen Blog erstellen solltest (+ wie du sofort startest)

24 Gründe warum du jetzt einen Blog erstellen solltest (+ wie du sofort startest)

Du spielst mit dem Gedanken einen Blog zu erstellen.

Aber du bist dir noch nicht zu hundert Prozent sicher und in deinem Kopf schwirren tausende Fragen herum: Wo soll ich meinen Blog erstellen? Was kostet mich das? Und wie finde ich das richtige Thema?

Vor einiger Zeit ging es mir ganz genauso. Ich war genauso planlos und verunsichert wie du jetzt.

Um deine Zweifel aus dem Weg zu räumen, habe ich deshalb 24 gute Gründe gesammelt, warum du noch heute einen Blog erstellen solltest. Außerdem nehme ich dich bei den ersten Schritten an die Hand und beantworte deine wichtigsten Fragen.

1. 24 Gründe, warum du jetzt einen Blog starten solltest

  1. Du löst die Probleme unglaublich vieler Menschen und machst die Welt damit ein Stück besser.
  2. Du wirst sichtbar.
  3. Du beschäftigst dich mit Themen, für die du brennst.
  4. Du wirst unabhängiger und freier.
  5. Du baust eine Community auf.
  6. Du lernst wie Suchmaschinenoptimierung funktioniert.
  7. Du lernst wie eine Webseite funktioniert.
  8. Du lernst besser zu schreiben.
  9. Du gewinnst Kunden für dein Unternehmen (wenn du eins hast).
  10. Die Autorität deiner vorhandenen Webseite wächst.
  11. Du wirst als Experte wahrgenommen.
  12. Du lernst deine Zielgruppe und ihre Fragen und Probleme kennen und entwickelst so bessere Produkte.
  13. Du findest Weggefährten und Freunde.
  14. Du baust dir einen nachhaltigen und passiven Besucherstrom auf.
  15. Du schaffst die perfekte Basis für weitere Marketingmaßnahmen, wie Newsletter, Facebook oder Google Ads.
  16. Die Rechte für deine Inhalte bleiben bei dir.
  17. Du kannst von Zuhause aus oder von irgendwo auf der Welt Geld verdienen.
  18. Du machst dich unabhängig von Marketing-Trends, die kommen und gehen.
  19. Du lernst dein Fachgebiet einzugrenzen und weiterzuentwickeln.
  20. Du gibst Menschen die Möglichkeit, Links auf deine Seite zu platzieren.
  21. Du schaffst eine Plattform, um deine eigenen Produkte oder Dienstleistungen zu verkaufen.
  22. Mit deinem Blog wächst du auch persönlich.
  23. Du setzt dich mit deiner Konkurrenz auseinander.
  24. Dein Blog lässt sich gut im Lebenslauf unterbringen.

2. Erste Schritte: Wie du sofort einen Blog erstellen kannst

2.1 Wähle das richtige Thema aus

Bevor du irgendetwas anderes tust, solltest du dich auf ein Thema festlegen.

Der Erfolg deines Blogs hängt maßgeblich von der Motivation und Leidenschaft, die du bereit bist zu investierst ab. Wähle deshalb unbedingt ein Thema, für das du brennst.

Die folgenden Fragen können dirdabei helfen, zu entscheiden ob ein Thema das richtige ist:

  • Welches spezielle Wissen oder welche Fähigkeiten hast du, um über dein Thema zu schreiben?
  • Fallen dir spontan 50 Ideen für Artikel ein?
  • Gibt es bereits andere erfolgreiche Blogs zu deinem Thema?
  • Kann man mit deinem Thema Geld verdienen?
  • Welches Problem willst du mit deinem Wissen lösen?
  • Gibt es eine Zielgruppe für dein Thema?

2.2 Finde einen Blognamen und eine Domain

Natürlich braucht dein Blog einen Namen und eine (bestenfalls) gleich lautende Domain.

Bei der Auswahl von Blognamen und Domain solltest du auf Folgendes achten:

  • Je kürzer der Name, desto besser.
  • Vermeide Umlaute, sie führen in Domainnamen und E-Mail-Adressen zu Problemen.
  • Vermeide verwirrende Schreibweisen des Namens.
  • Anhand deines Blognamens sollte erkennbar sein, worum es auf deinem Blog geht.
  • Andererseits musst du darauf achten, dass du dich mit deinem Namen thematisch nicht zu sehr einschränkst.

Ob Domains noch frei sind oder ob du dadurch möglicherweise Markenrechte verletzt, kannst du zum Beispiel bei Markenchk.de überprüfen.

2.3 Finde den richtigen Webhoster

Wenn du den passenden Namen und eine Domain gefunden hast, geht es daran den passenden Hosting-Anbieter zu finden.

Baukastensysteme wie BlogspotWordPress.comTumblrWix oder Jimdo sind verlockend, weil du einfach anfangen kannst zu schreiben und dich nicht um die Technik kümmern musst. Leider haben diese Dienste gravierende Nachteil:

  • Der Funktionsumfang bei der Erstellung deiner Seite ist stark eingeschränkt.
  • Du musst teilweise mit relativ hohen Kosten rechnen.
  • Da viele Anbieter ihre Server in den USA haben, sind diese Dienste im Hinblick auf die DSGVO nicht mehr bedenkenlos nutzbar.

Ich empfehle dir stattdessen, dir ein Webhosting-Paket zu buchen und deinen Blog dort zu betreiben. Die folgende Auswahl an Webhostern bieten Server mit Standort in Deutschland:

Für den Anfang solltest du darauf achten, dass dein gebuchtes Webhosting-Paket folgende Mindestanforderungen erfüllt:

  • PHP 7.4
  • WordPress 5.4-Kompatibilität
  • Mindestens eine MySQL-Datenbank
  • Ein SSL-Zertifikat
  • Unbegrenzter Traffic
  • Eine Domain

2.4 Installiere und konfiguriere WordPress

Hast du dein Hosting-Paket gebucht, kannst du mit der Installation und Einrichtung von WordPress anfangen.

Die Installation von WordPress dauert etwa eine halbe Stunde. Dazu sind folgende Schritte notwendig:

  1. Die Domain auswählen und zuweisen
  2. Ein SSL-Zertifikat einrichten
  3. Eine sichere Umgebung für WordPress erstellen
  4. Die Datenbank anlegen und einrichten
  5. WordPress herunterladen und entpacken
  6. Die wp-config.php anpassen
  7. Die Installationsdateien hochladen
  8. Ausführen des WordPress-Installationsskripts

Eine ausführliche Anleitung wie du WordPress Schritt für Schritt installierst und einrichtest, habe ich im Artikel WordPress installieren für Dummies: Komplette deutsche Anleitung 2020 für dich zusammengestellt.

2.5 Lege die wichtigsten Seiten an

Es gibt bestimmte Seiten, die jede Website und jeder Blog haben sollte. Dazu zählen:

  • Startseite: Die Startseite ist die oberste Seite in der Seitenhierarchie, ist eine der wichtigsten Seiten deines Blogs hat deshalb auch einen einzigartigen Aufbau.
  • Impressum: Vereinfacht ausgedrückt steht in einem Impressum, wer für den Inhalt einer Webseite verantwortlich ist. In Deutschland ist ein Impressum für Webseitenbetreiber verpflichtend, weshalb du jede Menge Generatoren zum Erstellen eines Impressums findest. Ein Beispiel ist der Impressum-Generator von e-Recht24.
  • Datenschutzerklärung: Sobald du mit deiner Seite personenbezogene Daten erhebst und verarbeitest, ist eine Datenschutzerklärung verpflichtend. Ähnlich wie beim Erstellen eines Impressums gibt es auch hierfür entsprechende Datenschutz-Generatoren.
  • Über-Mich-Seite: Die Über-Mich-Seite ist zwar nicht rechtlich bindend, aber aus einem anderen Grund wichtig: Sie sorgt dafür das dein Blog authentischer und persönlicher wirkt und hilft dir dabei, ein Vertrauensverhältnis zu deinen Besuchern und Lesern aufzubauen.
  • Kontaktseite: Die Kontaktseite enthält eine oder mehrere Möglichkeiten, um Kontakt mir dir aufzunehmen. Überlicherweise findet man hier ein Kontaktformular.

Seiten kannst du anlegen, indem du im WordPress-Adminbereich in der linken Seitenleisten auf Seiten und dann auf Erstellen klickst

2.6 Finde ein passendes WordPress-Theme

Hast du die Grundeinstellungen für WordPress vorgenommen, geht es schließlich noch ans Design!

Bei jeder WordPress-Installation sind drei Standard-Themes vorinstalliert. Wenn du auf der Suche nach einem kostenlosen WordPress-Theme bist, solltest du es auf WordPress.org versuchen. Mit mehr als 3885 kostenlosen Themes ist es die größte kostenlose Theme-Sammlung.

wordpress blog theme installieren 1 1
Um Themes über das Theme-Archiv zu installieren, klickst du einfach in der linken Seitenleite auf Design > Themes und dann auf den Button mit der Beschriftung Hinzufügen. Im folgenden Fenster kannst du das Theme-Archiv durchsuchen und dir beliebig viele Themes kostenlos installieren.

Sei dir dabei bewusst, dass diese kostenlosen Themes niemals an den Funktionsumfang von Premium-Themes herankommen.

Im Artikel Die besten WordPress-Themes und wo du sie findest, habe ich eine praktische Vorauswahl schicker Themes für dich zusammengestellt.

3. Die drei Säulen erfolgreicher Blogs

Es gibt drei wichtige Säulen, auf denen jeder Blog steht. Wenn du Erfolg haben willst musst du diese Dinge meistern.

WordPress lernen

Lerne wie du deinen Blog installierst und einrichtest

Blogartikel schreiben

Lerne wie du herausragende Blogartikel schreibst

Mit dem Blog Geld verdienen

Lerne was du tun musst, um mit deinem Blog Geld zu verdienen

4. Häufige Fragen

Was ist überhaupt ein Blog?

Ursprünglich war Blog ein persönliches, öffentliches Tagebuch, welches auf einer Website geführt wurde. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog bezeichnet man als Bloggen.

Heute werden werden nur noch die wenigsten Blogs wie private Tagebücher geführt. Stattdessen hat sich das Bloggen als eine Möglichkeit etabliert, um interessierte Leser durch informative und aktuelle Sachverhalte an zu erreichen und sich dadurch als Experte zu etablieren oder Produkte und Dienstleistungen zu verkaufen. Im Fachjargon bezeichnet man das als Content-Marketing.

Auch du kannst diese Möglichkeit nutzen, indem du dich dem Bloggen widmest und regelmäßig für deine Leser schreibst.

Warum einen Blog erstellen?

Es gibt unzählige Gründe, warum du einen Blog starten solltest. Mir persönlich fallen als erstes die folgenden drei ein:

  • Du bewegst etwas auf der Welt: Mit deinem Blog löst du die dringendsten Probleme deiner Zielgruppe und machst damit die Welt Stück für Stück etwas besser.
  • Du wirst freier und unabhängiger: Um deinen Blog zu betreiben, musst du nicht in einem stickigen und lauten Büro sitzen, sondern kannst von überall auf der Welt arbeiten.
  • Du verdienst Geld: Mit einem Blog kannst du nicht einfach nur Geld verdienen, vielmehr ist er die perfekte Grundlage für jede Art von Geschäftsmodell, die du dir nur vorstellen kannst.

Wie viel kostet ein Blog?

Am Anfang musst du lediglich mit regelmäßigen Kosten für deinen Webspace und eine oder mehrere Domains rechnen. Erfahrungsgemäß kommst du hierbei relativ lange mit weniger als 15€ im Monat aus.

Hierbei gehen wir natürlich davon aus, dass du deine Webseite selber hostest, was ich dir auch empfehle. Entscheidest du dich für eine der zahlreichen Cloud-Lösungen, wie zum Beispiel WordPress.com, musst du mit wesentlich höheren Kosten rechnen.

Optional kannst du noch Geld in bestimmte WordPress Plugins oder ein Premium-Theme investieren. Das ist aber kein Muss.

Worüber soll ich schreiben?

Es gibt unzählige Themen über die du schreiben kannst. Du kannst dich zum Beispiel von

  • Anderen Blogs
  • Facebook-Gruppen und Foren
  • Google Suchanfragen (z. B. mit Google Autosuggest oder Google Trends)

inspirieren lassen.

Du solltest bei der Wahl deiner Nische bedenken, dass du dich dafür entscheidest dich intensiv und für einen langen Zeitraum mit einem Thema auseinander zu setzen. Später hast du zwar noch geringfügig Spielraum, aber ein kompletter Wechsel des Themas ist dann nicht mehr möglich.

Beginne deshalb nur einen Blog, wenn du auch wirklich eine Leidenschaft für ein Thema hast und für etwas brennst. Das registrieren schlussendlich auch deine Leser und Kunden.

Wie bekomme ich Besucher?

Als Besucherquelle für deinen Blog sind hauptsächlich Suchmaschinen und insbesondere Google zu nennen. Es gibt daneben aber noch viele weitere Besucherquellen für deinen Blog, wie z. B.:

  • Social Media
  • Links von anderen Websites
  • YouTube
  • Newsletter
  • Offline-Marketing (Zeitung, Fernsehen, Merchandising etc.)

5. Weitere Artikel, wenn du einen Blog erstellen willst

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